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Reisebericht: Thassos 2003
1. Vor dem Urlaub - Widerstand und Durchbruch2.01 Thassos2.02 Verbirgt Thassos ein Geheimnis? - 28.08.032.03 Engel und Dämonen - 29.08.032.04 Vertrauen & Wächter sein! - 30.08.032.05 Die Bucht mit den weißen Steinen - 31.08.032.06 Alte und neue Sünden - 01.09.032.07 Lebendiges Wasser - 02.09.032.08 Jesu Name über allen! - 03.09.032.09 Wo das Schwert des Engels den Boden berührt! - 04.09.032.10 Kastro in den Bergen und der Berg Athos - 05.09.032.11 Zeugnisse alter Zeit - 06.09.032.12 Das Alte bewahren - 07.09.032.13 Jesus, der wahre Hirte - 08.09.032.14 Der Stier im Berg - 09.09.032.15 Heiliges Wasser - 10.09.033. Nachbemerkung
1. Vor dem Urlaub - Widerstand und Durchbruch
Immer noch beeindruckt von den guten Erlebnissen und Erinnerungen an Patmos 2002 wollte ich gerne auch in diesem Jahr einen solchen Urlaub mit Jesus machen. Diesmal sollte jedoch mein Freund Werner diese Reise mit mir erleben, was für ihn sehr aufregend war, da er von mir so viel über Patmos gehört hatte und sich auf diese Art Urlaub einlassen wollte. Aber das Herausfindend des Urlaubszieles gestaltete sich längst nicht so leicht wie bei Patmos. Dennoch wollten wir an dem Konzept festhalten. Verschiedene Eindrücke ließen uns feststellen, dass es wieder nach Griechenland gehen sollte, evtl. nach Makedonien (das ursprüngliche Makedonien liegt im heutigen Griechenland). Einige Bilder deuteten bei einem erneuten Fragen darauf hin, dass wir auf die Insel Thassos reisen sollten, die vor der Küste von Philippi liegt. Jesus meinte, als wir dies so erkannt hatten, dass wir nun feiern könnten und das taten wir - trotzt Magen-Darmgrippe und stellten dann beim Essen fest, dass der Virus verschwunden war!
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2.01 Thassos
Es sollte also nach Thassos gehen. Wir waren uns dem recht sicher und buchten die Reise für Anfang September. Dies ging sehr unproblematisch und so ging es am 28.08.03 los Richtung Urlaub mit Jesus!
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2.02 Verbirgt Thassos ein Geheimnis? - 28.08.03
Um 3 Uhr starteten wir in Richtung Flughafen Frankfurt, nachdem wir den Abend zuvor noch Heidi Baker in Lüdenscheid gelauscht hatten, die uns auf einen Jesus-Urlaub so richtig eingestimmt hatte. Gegen 5 Uhr saßen wir schon in Aero Lloyd YD4551 mit Richtung Kavalla, die griechische Hafenstadt, in der wir gegen 9 Uhr landeten. Sicher fuhren wir mit Bus und Fähre und kamen in unserem schönen Hotel Nisteri, direkt an der Nisteri-Bay auf Thassos an. Nach der anstrengenden Reise waren wir froh, dass wir zu den wenigen Urlaubern gehörten, die sofort ihre Zimmer beziehen konnten. Irgendwann am Nachmittag - nach einem kleinen Schläfchen und einer Dusche - machten wir uns zum ersten Mal auf, die staubige Landstraße entlang nach Limenas, der größten Stadt auf Thassos. Bereits bei diesem ersten Ausflug entdeckten wir einen gelben DIN A4 Zettel, der zu einem Gottesdienst in die Thassos-Gemeinde am Sonntag einlud. Jesus erwartete uns also hier auf Thassos - wir sind gespannt, was auf uns in den nächsten 14 Tagen zukommen wird.
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2.03 Engel und Dämonen - 29.08.03
Eindrücke für diesen Tag: Segelschiff, Hafen, “alt & neu”, Engel erschöpft, “die Zeit wird zurückgedreht”, alter Mann eingewickelt in ein Tuch in einem alten Haus.
Werner muß in diesem Urlaub immer noch 1 Std. täglich zum Lernen für eine Prüfung einplanen. Diese Zeit verbringe ich meist mit lesen auf dem Balkon mit Meerblick. Danach jedoch beten wir und fragen Jesus, was wir heute tun sollen. Aufgrund unserer Eindrücke gehen wir wieder nach Limenas und zunächst an den neuen, dann an den alten Hafen. Unterwegs kaufen wir eine Landkarte, die für einen Urlaub mit Jesus nebst Reiseführern unbedingt erforderlich ist.
Am alten Hafen haben wir den Eindruck, dass Jesus uns nach rechts den Berg hoch weist, wir gehen über einen sehr schlechten Weg und zögern. Jesus jedoch ermutigt uns, er sagt, dass der Weg bald besser werde - und das tut er auch. Oben finden wir neben den alten Steinquadern der Stadtmauer eine kleine Kapelle, welche den Aposteln gewidmet wurde. In der Kapelle finden wir eine Ikone mit einem Mann, der in ein Tuch eingewickelt ist über ihn ist ein Engel mit einem Schwert in der einen und einem kleinen eingewickelten Mann in der andern Hand. Wir können leider nicht herausbekommen, was das zu bedeuten hat - doch genau in diesem Moment betreten zwei Griechen die Kapelle, es stellt sich heraus, dass es Christen sind und sie erklären uns, dass der Mann der Patron der Insel sei und dass dies bedeutet: das Gute siegt über das Böse. Das wird auch auf einer anderen blassen Ikone dargestellt, die wir noch finden. Werner findet es sehr interessant, dass die Darstellungen der Engel und Dämonen denen auf den Bildern gleichen, welche wir in Florenz gesehen haben. Die Kapelle ist über ein altes Heiligtum für Götter gebaut - wir beten hier und Werner baut ein kleines Kreuz und salbte es mit Öl, weil Jesus das so möchte. Später gehen wir noch im alten Hafen schwimmen und beenden diesen schönen Tag mit einem guten Abendessen im Hotel.
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2.04 Vertrauen & Wächter sein! - 30.08.03
Eindrücke für diesen Tag: Südspitze von Thassos, “du musst das Y beachten” = ICHTHYS = Sohn = Jesus, Piratenschiff
Der Tag beginnt nicht so gut, ich werde von einer Bremse gestochen, worauf ich stark reagiere, doch mit Medizin und Gebet geht der Stich schnell wieder zurück. Doch auch das rechte Vertrauen zu Jesus fehlt uns heute, so kommen wir erst spät los. Doch wir sollen zum südlichsten Teil der Insel - das ist eine schwierige Aufgabe ... Besonders ich habe kein Vertrauen und habe Angst. Wir brauchen ein Auto, doch welcher Vermietung können wir vertrauen? An der kleinen Autovermietung POTOS sehen wir ein Plakat der christlichen Gemeinde. Daran halten wir uns fest und mieten einen kleinen Fiat. Dann geht alles schnell. Der uns unsympathisch erscheinende Vermieter erlaubt, dass wir das Auto schon heute haben können (umsonst!) und so fahren wir kurz darauf durch die kleinen Bergdörfer zur Südspitze - wobei eine solche Fahrt schon sehr abenteuerlich ist. Wir landen nicht ganz an der Südspitze, denn es wird uns klar, dass wir in der Bucht Aliky anhalten sollen. Hier gibt es viele Ruinen, alte Wachtürme und einen Steinsarkophag im Wald - auf diesen lege ich Stöcken in Form eines Y. als ich das getan habe, nehmen wir Engel wahr, die kommen und die Turmruinen wieder aufbauen und sich selbst als Wächter mit feurigen Schwertern darauf stellen. Jetzt ist es schon dunkel und wir schaffen es noch so gerade zum Abendessen wieder im Hotel zu sein.
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2.05 Die Bucht mit den weißen Steinen - 31.08.03
Eindrücke für diesen Tag: Engel spielt Trompete, Vertrauen haben!, Bucht mit weißen Steinen.
Am Morgen fahren wir in die Gemeinde, von der wir schon so manchen gelben Zettel in der Stadt gesehen haben. Dort erwartet uns eine Überraschung - der “unsympathische” Vermieter unseres Autos, dem ich nicht über den Weg trauen wollte, ist der zweite Gemeindeleiter und heißt uns willkommen. Wir lernen auch Demitries kennen, den ersten Gemeindeleiter. Die Gemeinde ist eine lustige kleine Ansammlung. Touristen aus Deutschland, England, Niederlande, Schweden und einige Griechen. Wir singen einige Lieder und hören eine gute Predigt von Demitries, der eigentlich Englischlehrer ist. Dann gehen wir alle gemeinsam in einer netten Taverne in einer kleinen Bucht essen - danach wollen alle schwimme n - so zieht sich der Gottesdienst bis ca. 15 Uhr hin und als wir uns verabschieden, ist er noch lange nicht zu Ende - wir jedoch haben noch einen Auftrag zu erledigen.
Wir fahren an die Bucht Astris, die weiße Kieselsteine hat und beten da, wo wir zwei alte Säulen finden und vermuten, dass auch hier einmal ein altes Heiligtum gestanden hat. Nach schwimmen im Sonnenuntergang machen wir uns wieder auf zum Abendessen im Hotel.
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2.06 Alte und neue Sünden - 01.09.03
Eindrücke für diesen Tag: Buße / Widerstand, Psalm 51, 4 + 10, ein Bergwerkstollen im Berg woraus ein großes dunkles Wesen fliegt, Tonkanne, daraus wird Wein geschüttet.
Wir starten mit Badezeug und dem sonstigen Zubehör zunächst einmal auf den Markt nach Prinos, doch schon bald darauf sind wir unterwegs nach Theologos. Das Bergdorf ist alt und in der Mittagshitze fast wie ausgestorben. Wir finden jedoch unter den alten Herrenhäusern auch das, wo der berühmteste Widerstandskämpfer von Thassos gelebt hat - er ging in Haft, um seine Kameraden zu schützen. Hier beten wir und lassen einen Zettel mit Psalm 51 dort. Dann kaufe ich mir handgemachte Schuhe :-) und wir fahren wieder zurück an die Küste.
Dort finden wir die Bucht Metallo, wo 1903 das dt. Unternehmen Seidel seinen imposanten Sitz hatte. An der Küste sind auch die Ausgänge der Stollen des Eisenbergwerkes und das ehem. Firmengelände. Direkt unterhalb hat ein Künstler eine Landschaft aus Kieselsteinen für Poseidon gestaltet. Wir beten hier und schreiben mit roten Steinen: JESUS DIED FOR YOU” in die weißen Kieselsteine. Danach wartet nur noch baden, schnorcheln, sonnen und Abendessen auf uns - und das tun wir dann auch!
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2.07 Lebendiges Wasser - 02.09.03
Eindrücke für diesen Tag: 2. Könige 10,12, Mönch wird von Engel “abgeschleppt”, Berg mit Kreuz, Feder & Tinte, Tonkrüge mit Blumen
Der Tag ist windig - wir starten mit dem POTOS-Auto gegen Mittag in Richtung Skala Maries. Wir essen in einer kleinen Taverne und danach geht es steil hinauf in die Berge - wohin uns unser kleiner Fiat gut trägt. Wir fahren vorbei an Olivenhainen, Felsen, Schafen & Ziegen - immer höher in die Berge. In Maries lassen wir das Auto stehen und wandern weiter ber gauf, bis wir an einem kleinen See sind, der der Mittelpunkt der Insel ist. Der Stausee enttäuscht allerdings etwas durch sein braunes, dreckiges Wasser - wir beten für “lebendiges Wasser” für Thassos und wandern weiter bergauf bis wir an kleine Quellteiche kommen. Hier ist es kühl und angenehm. Werner empfindet eine Last für das Trockene Land und bittet um Regen. Jesus meint, er werde sich darum kümmern und wir bräuchten uns nicht zu sorgen. Dann laufen wir wieder zum Auto, besichtigen die alte Kirche des Dorfes (wo Werner fast gestolpert und ins Allerheiligste gefallen wäre :-)).
Dann rollen wir mit dem Auto wieder den Berg hinunter - wir suchen eigentlich ein Kloster was am Weg liegen müsste, uns aber auf der Hinfahrt nicht aufgefallen ist - wir beten und Jesus sagt wir sollen langsam fahren und hinter der nächsten Kurve rechts - er hat Recht! Hier ist ein kleiner Weg, der zu einem Kloster führt. Es ist offensichtlich niemand im Kloster, wir ziehen T-Shirt und lange Hosen an und gehen hinein - auf dem Weg zur Kirche entdeckt Werner Tonkrüge mit Blumen, genau wie in seinem Bild vom morgen. Der einzige Mönch des Klosters entdeckt uns und zeigt uns die Kirche - wir beten hier und nachdem der Mönch uns noch sehr süße Süßigkeiten geschenkt hat, gehen wir wieder. Das Wetter hat sich zugezogen, als wir gegen 19 Uhr nach einem Bummel in Limenas wieder im Hotel eintreffen und zu Abend essen.
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2.08 Jesu Name über allen! - 03.09.03
Eindrücke für diesen Tag: Disteln und Muscheln, Kirche im Wald worauf ein Rabe sitzt, 1. Tim. 3,16
Heute ist es windig und wir lasen uns etwas mehr Zeit - doch dann fahren wir nach P otamia, dort suchen wir die kleine Kapelle für Demitris, die im Wald steht (was wir aus dem Reiseführer wissen) - sie ist verlassen und heruntergekommen. Die Kapelle wurde 1838 gebaut und inzwischen gibt es eine neue, die anscheinend besser geeignet ist, da sie schöner ist. Wir beten dort und lassen den Bibelvers dort zurück. Nach einem Stein-such und Strand-liege - Stop fängt es auf der Rückfahrt ins Hotel an zu regnen (wofür Werner gestern am Stausee gebetet hat!) . Es ist der erste Regen seit 100 Tagen und lt. unserem Hotelchef eine “große Katastrophe!”
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2.09 Wo das Schwert des Engels den Boden berührt! - 04.09.03
Eindrücke für diesen Tag: Bucht, zwei Teile - eins schwimmt weg, Qualm aus den Bergen, römische Lampe, “tragt in die Welt ein Licht”
Am Morgen regnet es noch immer - ich sage zu Jesus, dass dies nicht gut sei - er meinte wir könnten jetzt alles machen und um 10 Uhr würde wieder die Sonne scheinen. Als wir mit unserem Frühstück (was wir im Haus eingenommen haben) kurz vor 10 Uhr fertig sind und zum Himmel gucken, klart sich das Wetter auf und kurz nach 10 Uhr scheint die Sonne wieder und die Touris aus dem Hotel bauen bereits ihre Sonnenschirme wieder auf.
Wir aber fahren zum Kloster des Erzengels Michael (der Erzengel Michael ist der Schutzpatron der Insel Thassos) und stoßen dort auf eine sehr interessante Legende, nach der der Erzengel Michael mit seinem Speer - oder Schwert an dieser Stelle den Boden berührt hat und dan ach Wasser aus dem Felsen kam - wir sind also dort, “Wo das Schwert des Engels den Boden berührt!” (zu Beginn unserer Überlegungen, wohin wir dieses Jahr in den Urlaub fahren sollten sagte Jesus, dorthin, wo das Schwert des Engels den Boden berührt - wir waren also dort!) Wir beten in dem Kloster und verbringen den Rest des Tages in der Alyki Bucht, auch hier beten wir nochmals, da hier ein römischer Steinbruch und eine römische Siedlung war. Die Bucht gefällt uns gut - dort treffen wir auch Freunde aus der Thassos-Gemeinde. Wir essen einen Snack mit ihnen und sie erzählen über die Vision, dass die Gemeinde ein chr. Hotel eröffnen möchte. Dann fahren wir zurück ins Hotel.
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2.10 Kastro in den Bergen und der Berg Athos - 05.09.03
Eindrücke für diesen Tag: Kamele und Beduinen, Mt. 2,14 (Ägypten), Weg mit runden Steinen.
Wir fahren hoch in die Berge in das Dorf Kastro, das ca. 1430 gegründet wurde. Oben angekommen beten wir, vor allem, weil von dort aus d er Berg Athos auf dem Festland gut zu sehen ist und die auf Thassos vorherrschende und allgegenwärtige Mönchsrepublik. Auf den Weg hoch ins Dorf sehen wir auch einen Flusslauf, der ausgetrocknet ist mit den runden Steinen aus unserem Eindruck. Wieder an der Küste beten wir in einer nahegelegenen Siedlung in den Leuten aus Kleinasien wohnen. Beim Durchstreifen des Ortes (Limenaria) sehen wir dann auch eine Bar mit ägyptischer Wandmalerei. Wir verlängern den Mietvertrag für das Auto und fahren zurück ins Hotel.
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2.11 Zeugnisse alter Zeit - 06.09.03
Eindrücke für diesen Tag: Jesus malt rotes Herz auf einen Felsen, kleine Kape lle mit Zypresse, Teekanne, Jer. 1,12 / Mandelzweig
Wir fahren nach Sotias und Skala Sotias und beten in diesen beiden Orten. In ihnen finden wir auch die Kirche mit der Zypresse aus dem Bild. Direkt daneben finden wir römische Ruinen. Heute geht es mir jedoch nicht gut, so dass wir, nachdem wir gebetet haben, an diesem Tag nicht mehr sehr viel unternehmen. Wir fahren an die Koral-Beach und verbringen den restlichen Tag am Strand.
Auf dem Rückweg haben wir Probleme mit dem Auto, es ruckelt sehr und eine undefinierbare Lampe leuchtet auf. Wir fahren zu Gordon (dem Vermieter) doch da funktioniert alles an dem Auto - wir sind jedoch beunruhigt.
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2.12 Das Alte bewahren - 07.09.03
Eindrücke für diesen Tag: Geschäfte, Gitarre, alte Krüge voller Wein oder Öl
Heute ist Sonntag und wir gehen wieder in die Gemeinde, wo man sich freut uns wieder zu sehen. Wir verbringen die Zeit bis 14 Uhr gemeinsam (nach dem Gottesdienst gehen alle in ein Café am Hafen).
Am Nachmittag fahren wir in einen Ort namens Stella Marion, wo w ir beten - außerdem verbringen wir längere Zeit in der Zentrale der Autovermietung, da das Auto noch immer nicht OK ist. Aber auch hier kann nichts gefunden werden. Noch immer beunruhigt fahren wir nach Limenaria, wo viele Geschäfte sind. Wir beten gegen das viele Neue und dafür dass Altes auch trotz der Touristen bewahrt bleibt. Auf dem Weg zurück ins Hotel macht das Auto wieder Probleme. Wir beten für das Auto - danach fährt es und der Fehler taucht nicht mehr auf.
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2.13 Jesus, der wahre Hirte - 08.09.03
Eindrücke für diesen Tag: Insel im Meer mit Turm, “Stadt auf dem Berge kann nicht verborgen werden”, Gefäß aus Ton, “hören”
Wir steigen in Limenas den Berg hoch, einen Pfad, der sich Laternenpfad nennt. Uns wird klar, dass wir zu der Akropolis und der alten Siedlung auf den Berg sollen. Das antike Theater können wir leide r nicht besichtigen. Die Akropolis ist etwas enttäuschend, da sie aus Ruinen besteht. Wir finden das im Reiseführer beschriebene Totenrelief und direkt darunter finde ich eine Tonscherbe von einem runden Gefäß, die mir sehr alt vorkommt. Wir gehen weiter zum alten Tempel der Athene (auch hier nur Ruinen) und zum Heiligtum des Hirtengottes Pan. Komisch ist, dass wir hier ungewöhnlich viele Ziegen- und Schafknochen (auch frische) finden, was sonst nirgendwo auf der Insel der Fall war. So als würde dieser alte Opferplatz noch benutz. Wir beten und ich salbe, einen inneren Impuls nachgebend, einen Stein. Werner nimmt ein Beben in der Grundfeste des Berges wahr. Danach laufen wir die 200 Stufen auf der anderen Seite wieder hinunter in die Stadt und verbringen den Abend mit einem Stadtbummel und dem Abendessen im Hotel.
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2.14 Der Stier im Berg - 09.09.03
Eindrücke für diesen Tag: Fisch in Reuse, Höhle mit Stierkopf, weiße Felsen umzäunt von vielen Speeren (Abgrenzung), Psalm 51, 2 + 10
Je näher wir an unser heutiges Ziel - Prinou - kommen, desto müder werde ich und schlafe schließlich fast ein. Die Müdigkeit macht mir sehr zu schaffen - bis Werner betet und die Müdigkeit im Namen Jesu wegweist. Danach geht es mir schlagartig super und wir starten zu einem langen Fußmarsch in die Berge.
Der Weg ist recht beschwerlich aber auch abenteuerlich. Wir sehen z. B. eine Schlange - es geht 6,5 km bergauf. Schließlich sind wir am Kloster angekommen, unter dem eine Tropfsteinhöhle mit einer weißen Säule sein soll. Gemeinsam mit einem polnischen Pärchen wird uns die Kapelle gezeigt, welche ganz unter dem Einfluß von Athos steht. Die Höhle ist auch vorhanden - sie ist allerdings nicht größer als 5m². Ich bete in Sprachen, da diese Grotte etwas Seltsames hat. Nach dem Aberglauben soll man 3 x um die Säule kriechen und von dem wunderwirkenden Wasser nehmen. Werner salbt die “Wundersäule” und wir verlassen die Grotte wieder. Nach einem “Greek coffee”, der uns angeboten wird, begeben wir uns wieder an den Abstieg. Als wir unterhalb des Klosters gehen, nehme ich im Berg den Stier wahr, den ich zuvor im Bild gesehen hatte - er brüllte. Ich salbe den Berg. Das ist gut. Wir gehen zurück zum Auto und fahren mit dem Auto dann nach Limenas. Gordon erlaubt uns, das Auto morgen mit ans Festland zu nehmen, obwohl das normalerweise nicht gestattet ist - gut, dass wir ihn kennen! Dann geht’s zurück ins Hotel.
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2.15 Heiliges Wasser - 10.09.03
Heute ist der letzte Tag unseres Urlaubs und wie schon seit fast zwei Wochen geplant, fahren wir heute mit Demitries und der Fähre (was f ür jeden Autofahrer eine echte Herausforderung ist) und einer englischen Familie ans Festland und dort hinter Demitries her nach Philippi. Wir beten in Philippi und auch ein Stück weiter an dem alten Waschplatz der Freuen, wo Lydia getauft worden sein muß. Wenn man an diesem Ort steht, dann kann man sich vorstellen, wie es damals gewesen sein muss, als Paulus zu den Menschen am Fluss gesprochen hat. Danach geht es sehr zügig - wieder hinter dem schnell fahrenden Demitries her - zurück zur Fähre, die uns dann Punkt 14 Uhr wieder zurück nach Thassos bringt.
Auf der Fähre haben wir ein gutes Gespräch mit Demitries - ich sage ihm ein Bild, das ich im letzten Gottesdienst hatte und das bewegt ihn sehr - in diesem Moment denke ich, vielleicht waren wir auf Thassos, nur damit Demitries dieses Bild gesagt bekommt. Es ist nämlich eine Bestätigung seiner ganzen Arbeit auf Thassos (er ist dazu extra dorthin gezogen)- und das ist keine leichte Arbeit, denn die traditionelle griechische Kirche hat kein Verständnis für freie Gemeinden und den Glauben, den wir mit Demitries teilen. Er ist sehr gerührt von Gott.
Wir kommen schießlich wieder auf Thassos an und fahren noch nach Rachoni. Dort finden wir mit Jesu Hilfe eine “wundertätige” Quelle, die uns zu einem Gebet veranlasst - nicht die Quelle tut Wunder, Jesus tut sie!
Wir fahren ein letztes mal Nach Limenas, geben unseren guten Fiat wieder ab, der seit unserem Gebet kein einziges Mal Probleme gemacht hat und gehen zurück ins Hotel um den letzten Abend eines wieder einmal Super-Jesus-Urlaubs zu verbringen.
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3. Nachbemerkung
Das Bild, welches ich Demitries an unsrem letzten Tag auf Thassos sagte, bestätigte ihn tief, mit Gott so weiterzugehen, wie er es bisher getan hat. Alle waren wir in diesem Moment glücklich - wir waren hier auf Thassos richtig, die Gemeinde ist die blaue Perle, die wir im Februar in einem Eindruck gesehen hatten und Demitries hat Gott auch richtig verstanden. Er ist auch richtig hier auf Thassos.
Gott baut sein Reich im Verborgenen und er benutzt uns als lebendige Steine dafür. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie einfach es ist mit Gott richtige Wunder zu erleben und wie viel man dabei gewinnen kann. Wären wir als “normale” Touristen auf Thassos gewesen, hätten wir sicher nur die Hälfte von dem gesehen, was wir gesehen und erlebt haben. Sicher ist es vielleicht auch schön, den ganzen Tag am Meer zu verbringen, statt sich in staubigen, heißen Bergdörfern mit Mücken herumzuschlagen. Aber sicher kennt keiner der Touristen, die mit uns im Bus zurück zum Flughafen fahren, Thassos und seine geistliche und weltliche Geschichte so gut wie wir und die Erfahrungen und Erinnerungen an unseren Urlaub auf Thassos lassen uns keine Minute zögern, auch im nächsten Jahr unseren Jahresurlaub nach diesem Konzept zu gestalten.
Nachtrag:
Etwa ein Jahr nach unserem Thassos Urlaub haben wir erfahren, dass auf der Insel eine neue Quelle entsprungen ist. Dadurch wird der Insel nun in Zukunft mehr Wasser zur Verfügung stehen. Dank sei Gott.
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