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Siegburg

Gebetseinsatz in Siegburg 2002

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    Siegburg im Dezember 2002

    Im Herbst des Jahres hatten wir eine kleinere Krise – die erste Euphorie bzgl. I AM war dem „Alltag“ gewichen. Wir hatten uns durch einen Bekannten, der seine Kritik deutlich äußerte verunsichern lassen, was zu Spannungen geführt hat. Trotzdem, dass Jesus durch einen Traum vor dieser Situation gewarnt hatte, hatten wir sie nicht direkt erkannt.

    Im November bemerkten wir geistlichen Stillstand und uns wurde bewusst, dass wir Busse tun sollten, was wir dann auch taten. Infolge dessen nahmen wir bei einen unserer nächsten Treffen (zum Hauskreis) wahr, dass Jesus wollte, dass wir einen Gebetseinsatz in Siegburg durchführen sollten. Dies war unser erster Auftrag in diese Richtung und wir waren noch etwas zaghaft – aber geprägt von der aktuellsten Erfahrung wollten wir dies natürlich ernst nehmen.

    Leider gelang es uns nicht recht einen Termin zu finden – aber vielleicht war es auch gerade gut und richtig, dass wir dann am 23.12.2002 in Siegburg auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt standen.

    Der Weihnachtsmarkt zieht eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen an – es werden (auch durch das Thema des Marktes „Mittelalter“) viele Dinge zum Verkauf angeboten, die in die mystische Richtung gehen – z. B. Amulette. Demzufolge hat dieser Markt auch ein entsprechendes Publikum.

    Uns war dies sofort klar, als wir von Jesus den Auftrag erhielten. Wir wussten auch, dass wir uns an den vier Ecken des rechteckigen Marktplatzes aufteilen sollten, was wir auch taten. Jeder von uns betete für sich – wir hatten vereinbart, dass wir uns wieder treffen, dann wenn wir meinten, dass der Auftrag erfüllt sei.

    Ich betete an meiner Stelle ca. 45 min, sah viele Menschen und beobachtete wie sie alle immer wieder fasziniert vor den Feuereimern standen. Dann hatte ich das Gefühl nicht mehr beten zu müssen und begab mich quer über den Platz, um meine Freunde zu treffen. Auf meinem Weg war ein Stand mit Schmuck. Viele Schmuckstücke waren der okkulten Richtung zuzuordnen. Ein Pärchen guckte sich die Auslagen an – beide waren komplett schwarz gekleidet und ihr sonstiges Outfit und auch ihr Schmuck ließ darauf schließen, dass sie Satanisten waren. Ich blieb stehen und betete in Sprachen. Da sagte die Frau: “Komm wir gehen weiter – mir ist auf einmal so übel!“ sie gingen weiter und ich wollte ihnen folgen um weiter zu beten, aber Jesus meinte, es sei gut. Ich ging dann zurück zu den anderen, die auch gerade in diesen Augenblicken alle zum verabredeten Treffpunkt gekommen waren – offensichtlich war unser Auftrag in Siegburg beendet. Wir fuhren, ohne dass wir etwas Sichtbares über unseren Einsatz sehen oder wahrnehmen konnten weg aber nicht ohne das Gefühl einen Sieg errungen zu haben.

    Kathrin

    Kontakt: kathrin@i-am-home.de

     

     

    Werners Bericht

    Gebetseinsatz in Siegburg

    Die eigentlich erste auswärtige Aktion, die wir im Rahmen von „I AM“ durchgeführt haben, war der Gebetseinsatz auf dem Weihnachtsmarkt in Siegburg im Dezember 2002. Diese Aktion war nicht öffentlich. Wir hatten niemanden über unser Vorhaben informiert.

    Jesus gab uns zu verstehen, dass es sinnvoll währe, wenn wir unseren Glauben stärken würden und uns darin übten, seinen Willen zu tun. In der Zukunft sollte es die Aufgabe von „I AM“ sein, einen Raum zu schaffen, wo Gott sich Menschen nahen kann. Ganz abseits der Welt und ihren Einflüssen.

    Doch die Menschen haben Schwierigkeiten damit, sich ganz Gott zu öffnen. Sie wollen immer Herr über ihr leben sein und sei es nur ein ganz klein wenig. Das ist die Uhrsünde aller Menschen: Herr über sich und seine Umgebung sein.

    >> Satan hatte im Himmel alles was er sich nur denken konnte. Er war der schönste und größte Engel, ihm war es vergönnt, den Lobpreis im Himmel zu leiten und er durfte sich Gott ganz nahen, er lebte zwischen den feurigen Steinen. Doch Satan wollte mehr. In seiner Vermessenheit wollte er sein wie Gott – nein, sogar größer als Gott! Dann wurde ihm seine Vermessenheit zum Verhängnis und er wurde samt seinen Anhängern aus dem Himmel auf die Erde geworfen. <<

      „Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: Menschensohn, erhebe ein Klagelied über den König von Tyrus und sage ihm: So spricht der Herr, HERR: Du warst das vollendete Siegel, voller Weisheit und vollkommen an Schönheit, du warst in Eden[, dem Garten Gottes; aus Edelsteinen jeder Art war deine Decke: Karneol, Topas und Jaspis, Türkis, Onyx und Jade, Saphir, Rubin und  Smaragd; und Arbeit in Gold waren deine Ohrringe und deine Perlen[ an dir; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. Du warst ein mit ausgebreiteten Flügeln schirmender Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg, mitten unter feurigen Steinen gingst du einher. Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, als du geschaffen wurdest, bis sich Unrecht an dir fand. Durch die Menge deines Handels fülltest du dein Inneres mit Gewalttat und sündigtest. Und ich verstieß dich vom Berg Gottes und trieb dich ins Verderben, du schirmender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine. Dein Herz wollte hoch hinaus wegen deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichte gemacht um deines Glanzes willen. Ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahingegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen. Durch die Menge deiner Sünden, in der Unredlichkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht. Darum habe ich aus deiner Mitte ein Feuer ausgehen lassen, das hat dich verzehrt, und ich habe dich zu Asche auf der Erde gemacht vor den Augen aller, die dich sehen. Alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich; ein Schrecken bist du geworden und bist dahin auf ewig!“  

      (Hesekiel 28, 11 – 19)

    Nun treibt er hier sein Unwesen und hat vor Zeiten, im Paradies den Menschen eingeimpft, sie könnten Herr über sich selber sein, sie könnten sein wie Gott und wissen, was „gut“ und was „böse“ ist.

      „Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses. Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß. Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.“        

      (1. Mose 3, 5 – 7)

    Die Menschen glaubten der Verführung und gewannen die Erkenntnis, dass sie nackt waren. Sie hatten damit etwas verloren, sie hatten damit die innige Verbindung mit Gott verloren – sie waren nackt. Sie hatten sich über den Willen Gottes hinweg gesetzt, wollten selber machen. Sie erfuhren das gleiche Schicksal wie Satan und wurden aus dem Paradies auf die Erde verbannt. Das war eigentlich das Beste für uns Menschen, denn wenn wir in diesem Zustand auch noch vom Baum des Lebens gegessen hätten, dann müssten wir für immer in diesem Zustand bleiben.

      „Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch noch von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe! Und Gott, der HERR, schickte ihn aus dem Garten Eden hinaus, den Erdboden zu bebauen, von dem er genommen war. Und er trieb den Menschen aus und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim sich lagern und die Flamme des zuckenden Schwertes, den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen.“

      (1. Mose 3, 22 – 24)

    Schon vor dem Sündenfall gab Gott den Menschen wurde eine Aufgabe. Sie sollten herrschen über die Erde.

      „Die Himmel sind die Himmel des HERRN, die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben.“

      (Psalm 115, 16)

      „Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!“

      (1. Mose 1,28)

    Herrschen heißt nicht regieren. Wenn jemand regiert, dann kann es noch Widerstand geben. Dann muss das nicht heißen, dass alles sofort klappt (siehe unsere heutige Regierung). Nein, sie sollten herrschen. Das bedeutet, dass sie auch über die bösen Geister unter den Himmeln herrschen sollten, die sich ja nun auf der Erde befanden. Herrschen heißt, mit voll macht seinen Willen durchsetzen und niemand kann etwas dagegen tun.

      „Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.“

      (Matthäus 28,18)

      „... und hast sie unserem Gott zu einem Königtum und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!“

      (Offenbarung 5,10)

      „Und der siebente Engel posaunte: und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das  Reich der Welt ist unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird herrschen von  Ewigkeit zu Ewigkeit.“

      (Offenbarung 11, 15)

    Doch haben die Menschen ihre Aufgabe erfüllt? Die Vergangenheit zeigt, dass dies nicht der Fall war und ist. Satan hat die Menschen umgarnt.

    Seitdem Jesus Christus auf die Erde gekommen ist, steht es noch fester. Wir sollen herrschen auf der  Erde, im Namen Jesu Christi. Auch die bösen Geister unter den Himmeln müssen uns im Namen Jesu Christi untertan sein!

      „Die Siebzig aber kehrten mit Freuden zurück und sprachen: Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen.“

      (Matthäus 11, 25 – 27)

    Nur ist es so, dass Jesus Christus momentan beim Vater im Himmel über die Erde regiert. Deshalb scheint es auch noch so viel Unheil auf dieser Welt zu geben. Doch eines Tages wird Jesus Christus wieder kommen in Macht und Herrlichkeit. Dann ist Schluss mit dem regieren, dann wird er herrschen mit einem eisernen Zepter und alle Knie müssen sich beugen vor der Herrlichkeit Gottes! Welch eine glorreiche Zukunft für uns Christen.

      „Denn es steht geschrieben: "So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen."

      (Römer 14, 11)

    So viel zur Erklärung, warum wir dies alles in Siegburg taten.

    Wir gingen auf den Weihnachtsmarkt, der gleichzeitig ein altertümlicher Markt war. Dort wurden viele okkulte Dinge feil geboten und es gab Wahrsager und der gleichen. Hier begannen wir zu beten und im Namen Jesus Christi die Macht der bösen Geister unter dem Himmel, die sich dort versammelten zu brechen. Wir riefen aus allen vier Himmelsrichtungen Jesus Christus als König aus und beteten für die  Menschen auf dem Markt, die keine Ahnung hatten, in welch Gefahr sie schwebten und welchen Mächten  sie sich aussetzten. Die meisten Menschen sind leider so unwissend. Wir konnten beobachten, dass sich  viele dunkle Gestalten auf dem Markt tummelten. Darunter auch einige Menschen, die sichtbare Zeichen trugen, wodurch man sie als Anhänger Satans ausfindig machen konnte.

    Durch unsere Gebete haben wir festgestellt, das es einigen von diesen Menschen ungemütlich auf dem  Markt wurde. Vieles geschah unsichtbar, doch wir waren gewiss, das unsere Gebete ihre Wirkung nicht  verfehlt hatten.

    Werner

    Kontakt: werner@i-am-home.de

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    “Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der >> Ich bin << hat mich zu euch gesandt.” 2. Mose 3, 14


    Letzte Aktualisierung der Homepage: 21. Dezember 2005