|
1. Vor dem Urlaub - Buchung und Wunder
Simone und ich hatten also gebetet und beschlossen mit Jesus auf Patmos Urlaub zu machen. Wir gingen in ein Reisebüro in Siegen - doch dort sagte man uns, dass es keinen freien Platz mehr im Flieger gab. Enttäuscht starrte ich vor mich hin - das konnte doch nicht sein! Doch dann blickte die Frau von ihrem PC auf und sagte, dass sie uns Flug (es waren noch 2 Plätze im Flieger frei) und Hotel für eine Woche anbieten könne. Das Hotel für die erste Woche fanden wir dann per Internet und einiger aufregender Telefonate. So kam es, dass unsere Reise am 01.08.2002 in unsere abenteuerlichsten Ferienwochen starteten.
▲
2. Patmos
2.1 Die Reise - 01.08.02
Als ich mir im Flugzeug beginne Sorgen zu machen (darum, wie der Urlaub wird, ob ein Flugzeug schnell abstürzen kann und darüber, was hier zu Hause ohne mich sein wird) meint Jesus: “Kathrin, du spinnst - es wird dein schönster Urlaub!” Und Er sollte Recht behalten!
Wir landen auf Kos und von dort aus geht es mit dem Schnellboot weiter nach Patmos! Wir finden schnell unser Hotel (zu Fuß vom Hafen erreichbar) und richten uns ein. Alles verlief super glatt, obwohl wir auf der Hinreise ganz auf uns gestellt waren. Jesus hat uns nach Patmos begleitet.
▲
2.2 Abenteuer Urlaub - 02.08.02
Unser Urlaubsprinzip ist jeden Morgen Jesus zu fragen, was wir heute tun sollen. So sammeln wir morgens unsere Eindrücke, werten sie aus und ziehen dann los um die “Visionen” für den Tag in die Tat umzusetzen. Ich kann dies nur jeden empfehlen, der was mit Jesus erleben will und man sollte wirklich nie denken, das man dabei zu kurz kommt - denn auch wenn unsere Planungen sich manchmal bis zum Mittag hinzogen, so haben wir doch stets alles geschafft und kamen selbst auch ausreichend auf unsere Kosten bzgl. unserer eigenen Urlaubswünsche.
Aufgrund der Eindrücke für diesen Tag ziehen wir los. Wir schlendern durch ein Wohngebiet und finden einen verdorrten Baum, den ich zuvor in einem Gebetseindruck gesehen habe - wir sehen dies symbolisch für die Insel und als Hinweis für unseren “Auftrag” hier. Ein weiterer Gebetseindruck war ein Kreuz auf einem Berg und dass wir zu Beginn des Urlaubs ein Abendmahl feiern sollen. Als wir am Abend auf dem Weg zu einem Kreuz auf einem Berg sind, bemerken wir eine sehr schlechte geistliche Atmosphäre, die Simone körperlich so angreift, dass wir umkehren und Abendmahl auf unserem Hotelbalkon feiern - als wir hochblicken sehen wir auf dem Berg vor unserm Fester ein Kreuz! Wir sind beeindruckt, alle Eidrücke vom Morgen haben sich betätigt. Wir sind jetzt auf alles gefasst, was uns in diesem Urlaub begegnen soll.
▲
2.3 Bedenke wer du bist - 03.08.02
Eindrücke für diesen Tag: Gott zieht vor uns her, Maria ist keine Heilige und sollte nicht so verehrt werden wie Jesus - Jesus ist der einzige Weg zu Gott.
Ein Eindruck war sehr detailliert und zeigte eine Kapelle zu der wir gehen. Vor der Kirche finden wir ein Opfergefäß (für Weihrauch) auf dem Boden geworfen liegen. Wir empfinden, d ass etwas nicht stimmt. Jesus sagt “Bedenke wo du bist!” er meinte dies geistlich, wir sollten uns vergegenwärtigen, dass wir auf der Insel der Offenbarung des Johannes sind. Wir vollziehen eine prophetische Handlung indem wir sieben mal um die Kirche gehen und beten. Dabei kommt plötzlich Wind auf der immer stärker wird. Als wir das siebente Mal herumgegangen sind, ist es richtig frisch durch den Wind, wir sind geistlich gestärkt und gehen weiter. Den Rest des Tages verbringen wir bei Eseln an einer kleinen schönen Bucht teils am Strand mit einer Melone und teils schwimmend im Meer.
▲
2.4 5-Freunde-Feeling - 04.08.02
Eindrücke für diesen Tag: Stille, Glaube ohne Werke ist tot, weiße griechische Säulen im Meer, Tempel der Aphrodite (=Aschera)
In dem Ort Petra auf Patmos gab es eine Kirche, die auf einem ehemaligen Tempelplatz der Göttin Aphrodite gebaut wurde. Wir ziehen los. Die Busfahrt nach Grykos kostet 1,--€. Danach geht es zu Fuß weiter. z unächst finden wir nichts. doch dann erfahren wir, dass die gesuchte Kirche schon lange nicht mehr steht, sie ist wortwörtlich im Meer untergegangen und es steht nur noch eine Säule, die aus dem Meer herausragt - die Säule ist wohl auch noch von dem alten Tempel. Wir denken, dass es nicht gut ist eine Kirche einfach über einen alten Tempel zu bauen. Die Säule sieht aus wie in meinem Bild, nur wo ist die andere? Wir tauchen an den schroffen Felsen der Bucht und finden die Stelle, wo die zweite Säule gestanden haben muss. Wir finden auch die Grundmauern der Kapelle. Wir beten an dieser Stelle, liegen lange im Schatten und fahren, nachdem wir noch ein wenig auf den Felsen herumgeklettert sind, zurück und unternehmen am Abend noch einen netten Einkaufsbummel in Skala.
▲
2.5 Landeinnahme - 05.08.02
Eindrücke für diesen Tag: Haus am Hang mit einem Wesen, das darüber herrscht, Fisch mit schwarzer Flosse, Poseidon / Fischflosse.
Wir finden heraus, dass es eine Legende gibt, nach der es einen Zauberer auf der Insel gab, der Poseidon diente und von Johannes in eine Felsensäule verwandelt wurde. Wir könne n diese Stelle ausmachen, die angeblich unterhalb des Wohnsitzes des Zauberers sein soll. Wir fahren hin und begeben uns somit auf eine längere Tour in die kargen Berge Patmos. Jesus hatte uns empfohlen, doppelt soviel Wasser und feste Schuhe mitzunehmen; und das war gut so. Wir laufen lange in den Bergen, bis wir an eine Stelle kommen, wo wir einen guten Überblick über die Küste haben - in der Bucht vor uns erkennen wir die Felssäule, die der Legende zugrunde liegt und oberhalb davon ein Haus am Hang, welches ein Kloster ist. Wir beten, doch an diesem Tag ist unser Gebet etwas zäh. Schließlich gehen wir und es ist ok für uns. Wir empfinden dennoch eine Art Training mit der Lehre: 1. nicht zaghaft sein2. unser Recht als Kinder Gottes in Anspruch nehmen3. erst dann gehen, wenn Jesus es sagt4. man sieht nicht immer sichtbar, was in der unsichtbaren Welt passiert aber wenn man auf einem Berg ist sieht man zumindest “Tiefen und Untiefen”5. proklamieren ist wichtig6. das Unmögliche erwarten und glauben!
Am Ende des Weges aus den Bergen heraus sind wir total k. o. , haben kein Wasser mehr und es liegt noch eine weitere Sunde Fußweg zur Bushaltestelle vor uns (hin kamen wir mit dem Taxi). Da spricht uns eine Afrikanerin an und fragt nach dem Weg zu einem Strand, der ihr dann doch zu weit ist und Jesus richtet es so ein, dass wir mit dem klimatisierten Auto aus Kenia zur Busstation nach Grykos fahren. Wir erholen uns bei Ice-Tea und fahren schließlich entspannt mit dem Bus zurück.
▲
2.6 In der Höhle des Johannes - 06.08.02
Eindrücke für diesen Tag: Mann auf Pferd aus dem Himmel, Landübergabe, geistliches Feuer, Hanna geht weg (aus Tempel des Eli) und ist nicht traurig, Schriftrolle vom Himmel.
Wir wollen heute in die Höhle des Johannes. Ein steiler Weg mit Stufen führt zum Kloster - und es ist heiß! Die Höhle selbst ist etwas unspektakulär - Menschen besichtigen die kleine mit Ikonen geschmückte Felsnische und machen Fotos. Ich will beten und sehe ein Bild von einem Adler mit Löwenfüßen der einen Schlüssel trägt - Jesus meint, dass ich mich hinknien sollte. Ich tu es und bete weite r - da kommt ein Mönch und ruft “It’s closed” und reißt mich raus - schließlich stehen wir entgeistert schneller als wir dachten auf dem Parkplatz vor der Höhle und starren das verschlossene Tor an - doch wir wollen wie Hanna nicht traurig sein und beten eben hier vor der Höhle. Wir empfinden, wie Jesus Besitz von dem Platz und der Höhle nimmt und seinen Namen in roter Farbe darauf schreibt. Dass er seinen Namen über Patmos und all dies hier setzen will, erfahren wir auch später am Tag noch drastischer. Wir laufen schließlich in den Bergen herum und sind zum ersten (und einzigen Mal) in diesem Urlaub nicht mit Jesus unterwegs. Prompt verirren wir uns - als wir schließlich beten und Jesus nach dem Weg fragen, führt er uns zurück ins Tal außerdem sehe ich ein griechisches Wort - Simones Interesse ist geweckt und sie lässt sich auf eine lange griechisch / englische Diskussion mit einem griechischen Bauern ein. Sie findet dabei heraus dass es dieses Wort gibt und dass es so etwas wie “Retter” bedeutet doch spirituell gesehen. Wir sind beeindruckt - als wir später (weil wir es noch immer nicht glauben können) im Ort einen Mönch nach dem Wort fragen, meint der sofort: Ob wir Jesus kennen würden - dass sei sein Name! Und heute wäre ein Feiertag genau für diesen Namen !!! Dieses Erlebnis veranlasst uns zu einer festlichen Abendgestaltung. Jesu Name über allem!
▲
2.7 Im Tal der Entscheidung - 07.08.02
Eindrücke für diesen Tag: Landwirtschaft der Insel, etwas veredeln, Abendmahl & Danksagung, verheißenes, gutes Land.
Wir sehen auch eine Landkarte, die zeigt und eine Bucht - es ist die landwirtschaftlich fruchtbarste Stelle der kargen Insel. Jesus deutet an, dass dieser Tag lang werden würde und er sollte auch hier Recht behalten. Wir fahren mit dem Taxi zu der angegebenen Bucht und warten an einem nicht so sehr schönen dafür aber einsamen Strand darauf, dass Jesus etwas sa gt. Aber das tut er nicht. Dennoch sind wir überzeugt, am richtigen Ort zu sein, denn wir finden ein einzelnes Haus, das wir auch zuvor in einem Bild gesehen hatten. Diesen Tag geht es offensichtlich ums “Warten”, was Jesus auch noch mal deutlich sagt. Also warten wir und baden im Meer und in der Sonne - doch nichts passiert. Frustriert machen wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Hause, den wir zu Fuß beschreiten wollen. Als wir jedoch durch das lange Tag gehen, kommt es doch zu einer geistlichen Erfahrung. Wir lernen, dass wir durch ein Tag gehen - auch geistlich gehen wir oft durch ein “Tal der Entscheidung”. Manchmal muss man einfach losgehen um in ein neues Umfeld zu gelangen - manche Kämpfe erobert man indem man hindurchgeht. Geistlicher Kampf hat etwas mit Entschlossenheit zu tun - Entschlossenheit weiterzugehen. Als ich das begriffen habe auf dem Weg durch das Tal, der stetig bergauf ging, kommt mir der “Weg freundlich entgegen”. Auf der Hauptstrasse gehen wir im Sonnenuntergang nach Skala zurück.
▲
2.8 Bergfest - 08.08.02
Heute wechseln wir zunächst unser Hotel. Nun sind wir nicht mehr in dem von Jesus organisierten - sondern in dem von Attika (Reisegesellschaft) organisierten Hotel. Näher am Meer, doch weiter von der Stadt mit Bus und Taxi entfernt und auch ohne Klimaanlage, die wir jetzt schon zurückwünschen. Dennoch verfahren wir an diesem Tag wie gewohnt.
Eindrücke für den Tag: Bergkuppe und Sonne, kleine Sonne in den Händen, Berg mit Grenzmauer, über dir geht auf der Herr.
Wir machen uns auf nach Koumana - ein Kloster auf einem Berg - dem Berg mit der seltsam schlechte n Atmosphäre vom Beginn unseres Urlaubs. Der einzige Mönch (der uns zunächst in Jogginghose begrüßt) des Klosters zeigt uns den Garten und die exotischen Vögel der Anlage. Die Kirche ist runtergekommen und die kleinen Altäre im Garten, die mit Papp-Jesusfiguren geschmückt sind, sind voller Spinngeweben. Das scheint das zu sein, was nicht ok ist “alles ist vertaubt” - wir beteten. Dann scheint alles gut zu sein. Wir gehen zurück, bummeln durch das Städtchen, essen Eis und Souvlaki.
▲
2.9 Das Land gehört uns 09.08.02
Eindrücke für diesen Tag: “der größte Tempel” = Zeus “alles ist schon bezahlt”
Zunächst kommen mehrere Orte in Frage, zu denen wir gehen könnten. Jesus mein: “geht einfach los!” Wir gehen etwas unentschlossen los, allerdings mit großer Verspätung. Als wir draußen sind bleiben wir “mit Jesus im Gespräch” und finden so unseren Weg in die “Chora”; die A ltstadt auf dem Berg. gut, dass es schon so spät ist, sonst wäre es hier unerträglich heiß. Neben der Stadt sehen wir schon vom Bus aus Ruinen einer noch älteren Siedlung. Bei diesen Ruinen finden wir auf Steinen Zeichen eingeritzt, die wir auch schon bei unserer Bergtour am 05.08. gesehen hatten und wir für schlecht hielten. Ein Eindruck war, dass Jesus drauf gespuckt hat. Diese Zeichen sehen dem Sternzeichen des Stieres sehr ähnlich, der Stier ist das Zeichen von Zeus - außerdem soll hier ein Tempel gestanden haben. Also beten wir zwischen den Ruinen. Dann gehen wir zurück nach Skala und genießen nach einer Dusche im Hotel, den Abend in einem gemütlichen Restaurant.
▲
2.10 Voll im Zeitplan
Eindrücke für diesen Tag: Hafen, Schmuckstück mit Rubin, einer kleinen Person wir ein Herz geschenkt, “Vorkoster” (= Johannes?)
Wir finden heraus, dass wir in das Johanneskloster gehen sollen. Ich bin froh, denn ich hatte unbegründet befürchtet, dass ich da nicht hinkommen würde. Das Kloster hat lt. Reiseführer nur bis 13 Uhr geöffnet - erst um 11:30 Uhr gehen wir los. Gut dass Jesus Herr der Zeit ist. Wir fahren mit de m Taxi, da das schneller ist. Das Kloster ist ein ganzer Gebäudekomplex. Wir finden auch die kleine Kapelle, die wir in einem Gebetseindruck gesehen hatten; sie ist auf den Mauern einer byzantinischen Basilika gebaut und die wiederum auf einen alten Tempel (ein für uns nun schon bekannter Grund für ein Gebet). Leider ist sie verschlossen - so beten wir an diesem Ort vor der Tür. Danach sollen wir “in die Schatzkammer” gehen lt. Jesus. Dort finden wir einen Anhänger mit kleinen Rubinen und daneben ein Schmuckschiff - ein Geschenk aus den Niederlanden an das Kloster, welches ein Symbol für den “sicheren Hafen Kirche” sein soll. Nochmals Anlass zum Gebet, dass das mit dem sicheren Hafen auch so bleibt. Dann bleibt uns noch eine gute Stunde für unsere eigenen Besichtigungen. Jesus betont nochmals: “Ich sagte doch, dass ihr auf eure Kosten kommt!” Den Rest des Tages können wir unsere Souvenirs kaufen und es uns auch sonst noch gut gehen lassen.
▲
2.11 Glaube und vertraue - 11.08.02
Eindrücke für diesen Tag: Krone, wahrer Gottesdienst, Edelstein, Jagdgewehr
Wir finden heraus, dass wir in den Norden der Insel sollen. Nach längerem Fußweg, bei dem wir uns auf die Führung von Jesus verlassen, finden wir eine Ruine mit einem Halbrund - wir haben den Einruck, dass dies hier mit einer Festung zu tun hat und mit der Verehrung der Göttin Artemis, der in dieser Gegend früher ein Tempel gewidmet war. Wir beten hier. Dann gehen wir zu einer netten Bucht, lassen uns in der günstigen Taverne griechischen Salat servieren und baden im Meer. Am Abend bringt uns der Bus wieder zurück.
▲
2.12 Anfang und Ziel ist am Hafen - 12.08.02
Eindrücke für diesen Tag: Neuer Himmel und neue Erde, Sandburg, Wind, Fisch an der Angel
Nach langem Suchen finden wir heraus, dass es sich heute um die Fischerei drehen soll. Also gehen wir zum Hafen. Von dort aus führt uns unser Weg zunächst einmal durch die Stadt. Schon die ganze Zeit suche ich ein Armband, was ich mir kaufen wollte - jedoch schon zu Beginn des Urlaubs hatte ich alle Geschäfte abgeklappert und nichts passendes gefunden. Jesus hatte mir aber immer versprochen, dass das schon klappen würde. Nun finde ich ein sehr schönes und nicht zu teure s Armband, das mir zuvor nie aufgefallen war. Ich probiere es an - es ist etwas knapp, der Juwelier versichert mir, bis morgen eine Nachbesserung. Das ist gut und passt zeitlich noch genau! Ich freue mich sehr! Jesus hat mir dieses Armband geschenkt! Nach diesem Erlebnis gehen wir weiter, die Stadt hinaus und kommen an eine Bucht mit Felsen direkt unterhalb der Altstadt. Kinder haben hier eine Sandburg gebaut, die uns sehr an unseren Eindruck erinnerte. Wir schwimmen und entdecken, dass hier wahrscheinlich der alte Hafen gewesen sein muss - zumindest finden wir wieder alte Steine. Vielleicht kam an diesem Ort Johannes an? Direkt unterhalb der Stadt würde ein Hafen nun mal Sinn machen. Wir wissen auch, dass es in den Bergen vor uns einmal eine Siedlung gegeben haben muss. Jesus sagt “bedenke, wo du bist - ein Hafen ist die Ankunft und die Abfahrt - ich bin das A und O!”
Wir beten auch hier, dann gehen wir zurück, essen Kuchen, duschen und bummeln durch den Abend und durch das belebte Skala.
▲
2.13 Vollmacht! - 13.08.02
Eindrücke für diesen Tag: Sanduhr, “vom Kämpfen zum Beten”, alter Mann mit Buch, Kieselsteine
Wieder sind wir nach Norden unterwegs - dort ist eine Bucht mit besonderen Kieselsteinen, die man “gesehen haben muss”. In der Nähe der Lampi-Bay soll ein Einsiedlermönch wohnen. Wir finden auch sein Haus, aber er ist nicht da - also folgen wir weiter dem Weg. Die geistliche Atmosphäre auf diesem Weg ist schlecht - Simone bemerkt so etwas körperlich, ihr geht es gar nicht gut - aber diesmal geht es mir auch so - wir sehen nichts, vermuten aber, dass dies ei ner der schlechtesten Orte ist, den wir in unserem Urlaub besucht haben. Wir finden eine Stelle mit einem Steinhaufen. Auf den Seinen sind wieder Zeichen eingeritzt - zumindest könnte man es vermuten. Hier geht es uns besonders schlecht. Mir ist übel. Als wir zuerst an der Stelle vorbei gegangen sind bemerkte Jesus, dass wir zu weit gegangen seien. Also beten wir an dieser Stelle und salben die Steine. Stichworte, die uns bei diesem Gebet kommen sind: Opfer, Altar, Grab. An diesem Ort beten wir lange - schließlich sagt Jesus “gut Gemacht” und wir gehen zurück und baden lange in der Bucht mit den äußerst schönen bunten Kieselsteinen (manche wirken wie Halbedelsteine und es wäre wirklich ein Verlust gewesen, wenn wir nicht hierher gekommen wären). Den Weg zurück finden wir durch Gebet. Denn nur dadurch nimmt uns ein nettes Pärchen mit dem Auto mit, denn ein Bus fährt von hier aus nicht. Beim letzten Abendessen in unserem Lieblingsrestaurant stellen wir fest: Jesus sorgt immer perfekt für uns!
▲
2.14 Abschied - oder nicht? Alpha & Omega - 14.08.02
Heute ist der letzte Urlaubstag. Wir fahren mit dem Schiff zurück auf die Insel Kos. Wegen des Wetters einen Tag früher als geplant. Wir übernachten in einem nicht sehr schönen Hotel auf Kos. Wir sind frustriert. Aber Jesus sagt: “Ihr könnt frustriert sein - oder diese Straße dort gehen.” Also machen wir uns auf den Weg und lassen uns von ihm durch die Stadt führen - das sind wir ja inzwischen gewohnt. Allerdings ist auf Kos absoluter Rummel angesagt, den wir nicht mehr so ganz gewohnt sind. Jesus führt uns durch die Straßen zu einer Stelle in einer Wohnsiedlung, wo eine Art Baugrube mit viel Müll und vielen alten Quadersteine ist. Da Jesus zuvor etwas von “alten Göttern” gesagt hatte, beten wir auch hier. Ohne ihn allerdings hätten wir diese Stelle nie gefunden ... und auch nicht zurück ;-) Auf diesem Weg zeigt er uns noch ein kleines Lokal und auf seine Frage “wie würde euch dieses zusagen” reagieren wir begeistert und kehren dort ein. So beenden wir einen sehr spannenden und lehrreichen Urlaub mit Jesus.
▲
3. Nachbemerkung
Manches mag wirklich seltsam klingen, was wir auf Patmos erlebt haben aber alles in allem ist es doch zu erstaunlich, wie die Dinge, Zeiten, Orte und Gegebenheiten sich immer wieder wunderbar ineinander gefügt haben, als dass dies nicht wirklich ein perfekter Urlaub mit Jesus war. Ich kann sagen, dass ich niemals meinen Urlaub so interessant und spannend hätte gesta lten können oder es getan hätte. Doch es ist auch immer eine Sache der Entscheidung - will ich diesen Weg gehen - oder ist er mir zu beschwerlich? (Zugegeben auf den ersten Blick erscheint es ja auch oft so - es ist durchaus reizvoller am Strand zu liegen als in der Mittagshitze eine Berg hochzusteigen.) Es ist eine Sache der Entscheidung - möchte ich den ”oberen Weg” gehen? Dann bedeutet es: Etwas zu erleben, Jesus sozusagen “hautnah” zu spüren und dennoch oder gerade deshalb auf meine Kosten zu kommen! Es geht auch um eine Entscheidung zu vertrauen, dass Er antworten wird auf alles, was wir bedürfen und fragen. Patmos machte für mich die Dinge wirklich anders. Jesus hatte gesagt, es würde mein schönster Urlaub sein, was stimmt und er hatte gesagt, dass er uns etwas zeigen wollte. ER gab Simone und mir hier eine Kurs darin für ein Land in den Riss zu treten und im territorialen Gebetskampf zu stehen. Es war unsere erste Begegnung mit dieser Art des Betens, dennoch fühlten wir uns nach kurzer Zeit wie Profis - daher sollte niemand sagen, dass er eine lange Lernphase benötigt. (“sage nicht du bist zu jung”) - es ist alles immer super passend von Ihm vorbereitet. Wir brauchen nicht viel - nur die Liebe zu Jesus alles andere fügt sich von selbst.
Kathrin
▲
|