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Von Werner im November 2001
(Gott hat mir in der letzten Zeit ein Bild geschenkt. Ich wusste zuerst nichts damit anzufangen. Ich habe es auch anderen Christen mitgeteilt und sie gefragt, ob sie wüssten, was dieses Bild bedeuten könnte. Genaue Antworten habe ich nicht erhalten. Dieses Bild kam auch nicht komplett auf ein mal. Es vervollständigte sich erst langsam. Es kann sogar sein, dass es immer noch nicht ganz vollständig ist.)
Der Finger Gottes
Ein Bild, welches sich in mehreren Wochen formte:
Wartet auf Sendung!
Teil 1:
An vier oder fünf Morgen wachte ich auf mit folgenden Bild in meinem Gedächtnis:
Da war eine sehr große Hand.
Sie hatte ihren Zeigefinger ausgestreckt und zeigte nach unten, als wenn der Finger irgend etwas berühren wollte.
Dann sah ich Menschen auf dem Zeigefinger stehen, sehr viele Menschen, erwachsene Menschen.
Mann konnte sie nur von ihren Hüften an aufwärts erkennen, denn sie waren mit der unteren Körperhälfte mit dem Finger verwachsen.
Die Menschen verhielten sich ganz ruhig.
Teil 2:
Nach einigen Wochen des Fragens, was das Bild bedeutet, sah ich es noch einmal.
Diesmal nicht im Schlaf, nein, ich war wach und ging meiner täglichen Arbeit nach.
Ich sah, wie der Finger mit den Menschen darauf auf eine Flüssigkeit tippte.
Von dem Ort aus, wo der Finger in die Flüssigkeit eintauchte erstreckten sich schöne, runde, gleichförmige Wellen, kleine und niedrige Wellen, die unaufhaltsam immer weitere und größere Kreise zogen.
Den Rand der Flüssigkeit konnte ich nicht erkennen. Meinen Blick konnte ich nicht von dem Finger nehmen, ich musste ihn ansehen.
Die Menschen in dem Finger verhielten sich weiterhin ruhig.
Teil 3:
Ich sehe den Finger, ich sehe die Menschen, wie sie jubeln und klatschen, sich freuen...
Es tut sich was im Finger.
Jetzt gehen die Menschen raus auf die Flüssigkeit.
Sie versinken nicht, sie werden von ihr getragen.
Sie müssen nichts tun, sie müssen nicht schwimmen.
Wie Jesus können sie ruhig auf der Flüssigkeit schreiten.
Die sanften Wellen tragen sie hinfort
Jetzt kann ich auch meinen Blick wenden, an den Rand der Flüssigkeit.
Es ist noch dunkel am Rand, am Ufer.
Ich sehe, wie die Wellen das Ufer berühren und hoch schwappen.
Viele kleine Gewächse am Rand des Ufers werden von der Flüssigkeit berührt.
Die Menschen bewegen sich von den Wellen getragen zum Ufer hin.
An einigen Stellen, wo sie dem Ufer sehr nahe gekommen sind, gibt es helle Bereiche, an anderen Stellen nicht.
Die Menschen widmen sich den hellen Bereichen und gehen dort an Land.
Aus dem Blick der Menschen sind die Gewächse riesig groß und sie müssen sich durch den „Dschungel“ quetschen.
Sie passen aber auf, dass sie keine Gewächse verletzen.
Teil 4:
Jetzt wende ich meinen Blick wieder der Flüssigkeit zu und sehe, dass sich auch unter der Oberfläche Menschen befinden. Sie scheinen zu klagen und zu rufen.
Einige strecken die Arme nach oben.
Die Menschen auf der Oberfläche fassen die Menschen unterhalb der Oberfläche bei der Hand und ziehen sie nach oben.
Die nach oben gezogenen Menschen können noch nicht alleine auf der Flüssigkeit stehen. Sie müssen noch gestützt und getragen werden.
Es werden immer mehr...
Zum ersten Teil:
Der Finger symbolisiert den Finger Gottes, der die Menschen auf der Erde ermahnen will.
Wie ein Schüler, der in einer Schulklasse aufzeigt, weil auf eine Frage eine Antwort weiß. Er fällt dem Lehrer auf und wird dran genommen.
So hat auch Gott eine Antwort auf die Fragen der Menschen nach dem „Woher“ und „Wohin“, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach dem, der uns Rettung schenkt.
Die Menschen auf dem Finger ist die Gemeinde. Sie sollen der Welt die Antwort vermitteln.
Sie verhalten sich aber noch ruhig. Sie müssen erst noch zugerüstet werden und im Glauben wachsen.
Wie ein Schüler in der Schule, der erst eine Arbeit findet, wenn er die Schule abgeschlossen hat.
Die Menschen sind eine ganz enge Verbindung mit Gott eingegangen und spüren seine Nähe, sie sind mit Gott verschmolzen.
Zum zweiten Teil:
Gott berührt mit Seinem Finger die Erde.
Sein Heiliger Geist bewegt die Menschheit und durchdringt sie.
Durch die kleinen, seichten Wellen entsteht Bewegung aber keine Zerstörung bei den Menschen.
Gott öffnet die Herzen vieler Menschen, er bereitet sie für sein Wort, für die Erlösung vor.
Die Gemeinde wartet noch immer, sie hat noch nicht alle Gaben bekommen, sie muss noch lernen, sie wartet auf ihre Sendung. Würden wir ohne Sendung gehen, dann wären die Menschen noch nicht genug vorbereitet und wir hätten noch nicht alle Gaben für unseren Dienst. Unser Wissen würde noch nicht ausreichen. Wir wären noch nicht genug gefestigt in unserem kleinen Glauben und könnten noch nicht mit der Waffenrüstung Gottes umgehen.
Nun scheint der HERR mir sagen zu wollen, dass wir nicht immer alles sofort wissen müssen.
Unser HERR offenbart uns nur immer Stückwerk, damit wir die Offenbarung im Herzen bewegen und recht zuordnen können. Unser Gott wird uns nicht überfordern.
Zum dritten Teil:
JETZT ist die Zeit gekommen.
Der Heilige Geist hat die Menschen vorbereitet für das Wort Gottes.
Die Gemeinde jubelt und frohlockt.
Die Ernte kann beginnen.
Vom Heiligen Geist getrieben und erfüllt scheuen sie keine Gefahren. Voll Vertrauen auf unseren Gott gehen sie aus der Sicherheit Gottes hinaus auf die Flüssigkeit und –
Der Glaube trägt!
Diese Erfahrung stärkt die Gemeinde und sie haben den Mut sich auf das Ufer zutreiben zu lassen.
Die Pflanzen am Ufer sind die Ungläubigen Menschen. Deren Bekehrung scheint der Gemeinde unmöglich. Deshalb sind in ihren Augen die Pflanzen auch so riesig groß. Sie meinen, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein.
Doch dort, wo Gott die Dunkelheit erhellt, wagen sich einige Christen an Land um auch dort von Gott zu erzählen.
In Gottes Augen sind die Pflänzchen winzig. Das zeigt uns, dass für Gott nichts unmöglich ist.
Seine Allmacht umfasst das ganze Universum.
Zum vierten Teil:
Unter der Oberfläche befinden sich die Menschen, die vom Heiligen Geist für Gottes Wort geöffnet wurden. Sie haben erkannt, dass Jesus Christus der einzige Weg zu Gott, zum Leben ist. Sie haben erkannt, dass sie nur auf der Oberfläche den Odem Gottes atmen können und dass sie unter der Oberfläche tot sind.
Hier sehen wir die Ernte.
Die Gemeinde hilft den Menschen auf die Oberfläche.
Sie umsorgt und trägt die Babychristen, damit sie nicht wieder in ihrem alten Lebenstrott versinken.
Die Gemeinde wächst rasant und es ist kein Ende abzusehen.
Liebe Freunde,
unser Herr Jesus baut seinen Leib.
Jeder von uns hat eine besondere Aufgabe.
Jeder erkennt einen etwas anderen Bereich von Gottes Willen.
Das ist gut so und auch von Gott gewollt.
Lasst uns nur nicht in blinden Aktionismus verfallen, sondern immer wieder unsern Herrn fragen, was jetzt dran ist.
Er wird es uns zur rechten Zeit zeigen!
Lasst uns nie aus den Augen verlieren, dass Gott für jeden seinen ganz persönlichen Weg hat.
ER wird alle Wege vereinen und uns zusammenführen – zu seiner vorherbestimmten Zeit.
- Das Einzige, was wir tun müssen,
- ist auf IHN zu schauen,
- auf IHN zu trauen,
- auf IHN zu hören
- und das zu tun,
- was ER uns sagt.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen Gottes fetten Segen und reiche Erfahrungen mit unserm Herrn und Meister.
Gott möge uns unsere Augen für seinen Weg öffnen.
Werner <><
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