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Werners Bericht
Gebetseinsatz in Augsburg vom 19. bis 21. Dezember 2003
Freitag 19. Dezember
Obwohl es schon sehr spät war, hatten wir nach der langen Autofahrt einen sehr herzlichen Empfang im Benediktinerkloster. Mit viel Elan wurden wir eindrücklich und mehrfach darauf hingewiesenen, die Automatiktür im Haupteingang nicht zu berühren, sie nähme es übel und würde dann 15 Minuten nicht mehr funktionieren. Vielleicht habe sie ja auch eine Seele, meinte der Pater. Sie sei nur mit dem Schüssel an der Hauswand zu öffnen. Auch wies er uns freundlichst darauf hin, den neuen Aufzug besser nicht zu benutzen, da er mache, was er wolle.
Die Zimmer waren gut. Ich dachte daran, wie komfortabel es auch in Florenz war. Bei diesen Gedanken erinnerte mich Jesus daran, dass ihm die Welt gehöre...
Traum
In dieser Nacht hatte ich folgende Eindrücke:
Jesus mit Kapuze. Kann sich in der Stadt nicht richtig zeigen. Die Menschen haben scheinbar Angst vor ihm, vor der Wahrheit. Aber was ist die Wahrheit in dieser Stadt?
Ich fliege hoch hinaus und mache einen Sturzflug und lande auf einer Person, die ich dann mit meinen Füßen beim Landen zertrete. Sie heißt Trägheit.
Medusenhaupt. Schlangen haben Menschenköpfe, welche gequält aussehen.
Medusen darf man nur durch einen Spiegel ansehen, sonst erstarrt man.
Was ist der Spiegel? Buße? Wovon Buße tun?
Ein Engel mit Streitwagen kam an meine Seite. Ich stieg ein und wir fuhren an einen Ort des Krieges. Ich sah ein Tal. Auf der einen Seite kämpften viele Engel und auf der anderen viele Dämonen gegeneinander. Auf den Bergen um dem Tal standen Engel- und Dämonenfürsten, stark und mächtig. Sie schienen das Treiben zu beaufsichtigen. Wir fuhren über alles hinweg, immer höher steigend , eine art Wolkendecke durchdringend und gelangen an einen hellen, heiligen Ort, wo Myriaden von Engeln mit Posaunen, welche Gott lobten. Es war ein heiliger Ort. Ich begriff, wenn die Wolkendecke verschwinden würde, wäre der Krieg sofort vorbei, weil vor dieser göttlichen Herrlichkeit nichts Böses Bestand haben könnte.
Ich fragte mich, warum Gott das alles so zulässt.
Gerade, als ich alles niederschreibe, sagt Jesus: Damit auch der letzte gerettet wird.
Samstag 20. Dezember
Morgengebet
Gedanken dazu: Ein Turm, stellvertretend für alle Türme dieser Stadt.
Ein kleiner Turm: Gott bevorzugt das Unscheinbare
Ein wunderschöner Turm: Gott schmückt das Unscheinbare
Der Turm hatte vier kleinere Türme. Jeder von uns stellte sich unter einem dieser kleineren Türme und wir beteten den Psalm 125 und wiesen die bösen Geister der Stadt Augsburg in die vier Winde fort.
Das Tor schien geistig verschlossen. Die Stadt hatte es für Jesus zu gemacht. Wir beteten Psalm 24 und öffneten das Tor in der unsichtbaren Welt, so dass Jesus in die Stadt einziehen kann.
Überall in der Stadt entdeckten wir den Pinienzapfen. Er ist ein orientalisches Symbol der Fruchtbarkeit und Wiedergeburt und kommt aus dem Attis-Götzenkult. Er hat seinen Platz im Stadtwappen und sogar in den Kirchen eingenommen und verdrängt dort langsam die Symbolik der Auferstehung Jesu Christi.
Anmerkung:
Das sollte alles für diesen Tag sein. Wir wollten zwar noch mehr unternehmen, doch Jesus wies uns dezent darauf hin, dass wir auch mal an uns denken müssten (z. B. Mittagessen). Als Symbol dafür hatten wir sogar vorher im Gebet den Eindruck eines Sombrerohutes in einer Mauernische gesehen.
Sonntag 21. Dezember
Morgengebet
Überlegung, was wir gestern aller erledigt hatten und Gebet wie wir weiter vorgehen sollten.
Gott schickte uns eine Straße entlang mit den Worten: Geld bei Geld, Macht bei Macht, gebt gut acht, ich werden den Sieg behalten!
Wir beteten im Frauenhof des Fuggerhauses. Dort befand sich ein großes Tor mit einer Stufe. Das Tor war verschlossen. Damit Jesus auch hier einziehen konnte, öffnete Markus durch Gebet „virtuell“ das Tor in der unsichtbaren Welt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es an diesem Tag geregnet. Doch nun ging ein Wind durch den Frauenhof, der Regen hörte auf und die Sonne begann zu scheinen.
Anmerkung: An diesem Wochenende hörte man in den Nachrichten von einem Wintersturm.
Der berühmte goldene Saal war reich verziert. Augsburg scheint sehr stolz auf dessen Rekonstruktion zu sein und hat sehr viel Geld dafür ausgegeben. Die Verzierungen sind in drei Ebenen einzuteilen. Auf der unteren Ebene befinden sich graue Gemälde mit Abbildungen der Welt und der Sünden dieser Welt. Die mittlere Ebene zeigt die ehemaligen Regenten von Augsburg und die obere Ebene mit der Decke die verschiedenen Tugenden als Götter dargestellt.
Das scheint der Sinn der Stadt zu sein. Gott wird ausgeklammert. Augsburg bewirbt sich als Europastadt 2010. Sie gibt sich multikulturell, besonders was fernöstliche Glaubensrichtungen und Kulte angeht (die Geister, die ich rief...).
Wir beteten für die Politiker, die christlichen Kirchen, die Christen, für die sozialen Einrichtungen und gegen andere Religionen in der Stadt Augsburg.
>>> Gebt gut acht!
Am Vortag waren wir durch den Seiteneingang in den Dom gegangen. Heute sollten wir acht geben und wie die Hausherren den Haupteingang nehmen.
>>> Seitenschiff
Das Seitenschiff war gänzlich der Himmelskönigin gewidmet. Im Gebet stellten wir klar heraus, dass Maria, die Mutter Jesu nicht die Himmelskönigin ist. Wir priesen Maria wie es in der Bibel beschrieben steht für all dass, was sie durchgemacht und getan hat und wiesen die Himmelskönigen von ihrem Platz fort um Jesus Christus Platz zu machen. Wir beteten gegen die verkehrte Bedeutung der Himmelskönigin.
>>> Krypta
Im Kellergewölbe, dem wahrscheinlich ältesten Teil des Doms las Werner den Psalm 115. Wir zündeten in einer Mauernische Kerzen an und legten sie in Form eines Kreuzes auf den Boden. Wir fühlten uns zu Hause.
>>> Seitenausgang
Dort stand eine große Marmorsäule mit Pinienzapfen auf der Spitze. Wir proklamierten, dass Jesus Christus die wahre Auferstehung und das Leben ist.
Nebenbei gesagt:
Wir hatten eine schöne Zeit in Augsburg. Die Benediktiner haben uns herzlich aufgenommen. Nach Gebet wurde schönes Wetter mit Sonnenschein. Einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und im Museum der Augsburger Puppenkiste. In der Puppenkiste lagen kostenlos Bibeln zum mitnehmen aus (preist den Herrn).
Angriffe: Ich hatte Magenprobleme, welche sich nach Gebet etwas besserten.
Werner
Kontakt: werner@i-am-home.de
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Kathrins Bericht
Augsburg Bericht: 19. bis 21. Dezember 2003
1. Im Vorfeld
Unser dritter I AM Auftrag führt uns nach Augsburg. Wir haben den Eindruck, dass Jesus auch hier, wie zuvor in Florenz als König in die Stadt einziehen möchte. Besonders der Eindruck, dass wir Psalm 24 dort lesen sollen, aber auch ein allgemeines Gefühl sagt uns, dass die Aktion noch vor Weihnachten stattfinden muss. Also leiten wir alles Notwendige in die Wege - auch mehrere Gebetsabende zählen dazu.
1.1 Die Salzstrasse
Der erste Hinweis auf die Augsburgfahrt war ein Bild, dass ich im Sommer hatte. In diesem Bild, wurde ein Karren Überfallen, der Salzgestein transportierte.
Lange "gingen wir mit diesem Bild Schwanger" konnten es aber nicht entschlüsseln. Zu guter Letzt half uns ein Wortspiel. Statt Salzstrasse kann man anders gelesen auch Salz - Trasse sagen und eine Trasse ist eine vorbereitete Strasse. Wir Überlegten, wo Gott für die Christen, die das Salz der Erde sind, etwas vorbereitet haben könnte was dann aber geraubt wurde und den Christen das Land / der Grund (also die Steine) genommen wurde.
Simone brachte bei einem Besuch bei uns die Stadt Augsburg ins Spiel, da dort kirchengeschichtlich viel passiert ist (Religionsfriede, Luther hat nicht widerrufen...). Als wir uns mehr mit Augsburg beschäftigen fügt sich eins zum anderen, Bilder die wir schon hatten (z.B. eine Kirche mit zwei Türmen ohne Dach, und eine Stadt wo Jesus verschiedene Gebäude u. a. eine Kirche und einen Turm und Häuser) pflückt passen zu der Stadt. Die endgültige Bestätigung ist für uns alle, als Markus ein Bild von einem Turm mit fünf Spitzen hat und genau diesen Turm im Internet als einen Wachturm der Stadt Augsburg findet. Für uns ist klar: unser Ziel am 4. Adventwochenende 2003 ist Augsburg.
1.2 Die Unterkunft - Wachteln
Im Vorfeld hatten wir auch ein Bild mit einer Wachtel, was wir nicht zu deuten wussten. Im Nachhinein ist zu sagen, dass diese Wachtel im ganz klassisch - biblischen Sinn zu sehen ist, nämlich, dass Gott für seine Kinder sorgt. Trotz unserer kurzfristigen Reiseplanung in der Vorweihnachtszeit(!) genügt ein Anruf im Benediktinerkloster St. Stephanis (was von Werner im Internet gefunden wurde, weil uns wichtig war, aufgrund der guten Erfahrungen in Florenz, in ein geistlich geführtes Haus zu gehen) um uns eine weltlich und geistlich sehr angenehme Unterkunft zu besorgen. Danny muss Pater O. zwar erklären, dass wir keine gewöhnlichen Touristen sind und obwohl ihm unser Anliegen etwas befremdend vorkommen mag (da sie immer für die Stadt beten und die Benediktiner immer an einen Ort bleiben) lässt er es gut sein und wir können dort wohnen!
1.3 Anfechtungen
Aber auch bei diesem Auftrag beobachten wir Dinge, die sich uns in den Weg stellen. Angefangen von meinem Unfall im November und die Krankheit und Tod der Katze von Markus und Danny bis hin zu Krankheiten wie Kopfschmerzen und Erkältung bei Markus und den Kindern in der Woche vor der Fahrt oder Magenprobleme bei Werner die ganze Augsburgzeit durch. Die letzte Anfechtung dieser Art war wohl ein Stau, in dem wir drei Stunden aufgehalten wurden.
Entgegen meiner Vorstellung, dass wir abends evtl. noch in die Stadt gehen könnten, kommen wir so erst um halb zehn an - gut, dass wir Pater O. vorher informieren, denn er wartet schon sehnsüchtig auf uns. Er erklärt uns das Haus (besonders die Schließtechnik der Tür des Gästehauses, die sehr sensibel zu handhaben ist - sie hat wohl auch eine Seele...). Auch von Müdigkeit sind wir angegriffen, denn wir fallen ziemlich schnell in unsere Betten.
2. Erster Tag “vor dem Städele”
Zuerst hatten wir uns vorgenommen, alle "Stationen" der Reihe nach abzuarbeiten, dank einer Stadtkarte stellen wir fest, es ist alles zu Fuß zu erreichen und nicht weit auseinander, eigentlich brauchen wir gar keinen zweiten Tag - aber Jesus hat das anders vor. Schließlich haben wir ihm zwei Tage zur Verfügung gestellt.
2.1 Frühstück und Vorbereitung
Am nächsten Morgen erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück. Wieder stellen wir fest, die gebratenen Wachteln fallen direkt vom Himmel, wir sind gut versorgt. Gut versorgt - im leiblichen und auch geistlichen Sinne, denn nach dem Frühstück finden wir uns im Meditationsraum des Gästehauses wieder, der ein geschützter Ort für uns ist. Wir beten und fragen Jesus, was wir zunächst tun sollen.
Interessant ist, dass alle von uns in dieser Nacht geträumt haben zwei von uns hatten Angstträume, Werner hatte eine Vision auch Danny hatte einen Traum, von dem sie denkt, dass er von Gott war. Wir beten und fragen nach der Reihenfolge, in der wir vorgehen sollen - aber sind uns nur darin einig, dass wir zuerst an die Mauer gehen sollen. Außerdem ist uns Lobpreis wichtig - wir lesen den Text: “Gesang der drei Männer im Feuerofen” aus Stücke zu Daniel. Nur durch Lobpreis konnten sie überwinden.
2.2 erste Station - der Fünf - Finger - Turm
Dann gehen wir los - gut gelaunt gelangen wir an den Fünf - Finger - Turm. Zunächst sind wir etwas ratlos und wissen nicht so recht, was wir tun sollen. Markus betet alleine. Dann besinnen wir uns auf Einigkeit und beten zusammen. An jeder Ecke des Turmes liest einer den Psalm 115. Alle lesen unabhängig voneinander den Text zweimal, weil auffällt: der Psalm passt genau zu dem Turm - auch weil er 5 Verse hat - für jede Spitze einen Vers. Dann können wir gehen - wir sind zwar verwundert, dass das “schon alles war” aber es ist offensichtlich: hier sind wir fertig.
2.3 zweite Station - Stadtmauer und Jakobinertor
Wie die Feder in einem Bild, die entlang der Stadt mauer zeichnete, gehen wir nun an der Stadtmauer entlang. Nicht viel später stehen wir vor dem Jakobinertor - ein altes Stadttor.
Wir gehen dahin um zu beten, aber offensichtlich ist das nicht richtig. Ich soll nach links gehen. Dort ist ein Stück der Stadtmauer und ein Haus - dieses Bild habe ich auch mal gesehen (allerdings seitenverkehrt) ich gehe also nach links - die anderen kommen mit. Vor dem Haus ist ein Zaun - wir gehen jedoch genau unter das Haus - dort lese ich Psalm 24 vor. Jesus soll einziehen.
Dann gehen wir zum Tor zurück. Vor uns her gehen kleine Engel - manche fegen die Strasse manche halten die Hände an die Mauer. Dann stehen wir vor dem Tor - durch das Tor führt eine Strasse links und rechts vor dem Tor am Straßenrand stehen sehr viele Engel - sie warten auf Jesus der einziehen will. Alle sind bereit zum Jubeln!
Wir gehen in das Tor und sagen ihm, dass es das Tor weit aufmachen soll, damit der König der Ehre einziehen kann. Dann sind wir fertig und wieder ist es uns so, als würde noch etwas fehlen - wahrscheinlich, weil wir sichtbar nicht sehen. Aber dennoch haben wir hier nichts mehr zu tun.
2.4 durch die Stadt - Verwirrung am Zeughaus und im Dom
Während wir uns auf den Weg in Richtung Innenstadt machen sind wir gedanklich etwas ziellos. Unsere Aufmerksamkeit wird auf die Geschäfte gezogen, - die belebten Strassen, die schönen Autos usw. in unseren Gedanken kreisen die noch ausstehenden Bilder auch dass, das Krähen über der Strasse wachen - wir überlegen ob die vielen Esoterikläden gemeint sein könnten oder die Gebäude die es zu bebeten gilt.
2.4.1 Verwirrung am Zeughaus und im Dom
Unser Weg führt am Zeughaus vorbei - hier waren wir immer schon unsicher, ob nicht auch hier eine Station zum Beten ist - aber nichts drängt uns dazu - daher gehen wir weiter, wozu wir allerdings erst die richtige Strasse finden müssen, was sich etwas schwer gestaltet. Schließlich aber finden wir wieder den Weg und die richtige Richtung und stehen dann vor dem Dom.
Zuerst ist es etwas schwer den Eingang zu finden, da auf jeder Seite Eingänge sind aber durch Bauarbeiten auch einige versperrt sind. Dann sind wir im Dom - zuerst fällt und eine Säule auf mit einem großen Pinienzapfen darauf. Er ist in der hinteren linken Ecke - aber wir sind verwirrt - ich kann nicht klar bestimmen, welches wirklich die hintere Seite des Doms ist - auch geistlich fühle ich nichts. Im Dom gibt es viel zu sehen und davon ist Danny ganz gefangengenommen. Einiges könnte nicht gut sein. Wir finden auch das Kellergewölbe, wissen aber nichts damit anzufangen, Werner überlegt, ob er den Psalm dort lesen soll. Eine Zeit irren wir durch den Dom ohne zu einem klaren Ergebnis zu kommen. Allenfalls haben wir Vermutungen und das ist sehr frustrierend. Werner findet schließlich ein Seitenschiff, in dem die Himmelskönigin angebetet wird.
Dennoch haben Danny und ich das Gefühl - hier stimmt was nicht. Ich meine, dass wir hier zu früh sind, wir haben keine Autorität und Jesus sagt - Warum die Hektik? Geht erst mal essen. Wir beschließen. diesen Rat ernst zu nehmen - später entdecken wir, dass er uns das auch im Vorfeld gesagt hatte, nämlich mit dem Bild eines Sombrerohutes in der Mauer - wir waren von der Stadtmauer gekommen und hätten da schon Pause machen sollen. Als wir beschlossen haben, erst mal was zu essen fällt uns eine Notiz in unseren Unterlagen auf, dass wir wahrscheinlich was im Seitenschiff finden würden. Hätten wir darauf früher geachtet, dann hätten wir uns viel Suchen ersparen können. Aber wir waren sozusagen mit Blindheit geschlagen - weil noch nicht der Zeitpunkt gekommen war.
2.4.2 Pinienzapfen und Attis - Kult
Vor dem Dom finden wir Ausgrabungen. U. a. ist dort der in Augsburg der immer wiederkehrende Pinienzapfen erklärt. Es stammt von dem römischen (?) Gott Attis. Wir SMSen mit Simone und finden Näheres heraus. Attis war seiner Frau fremd gegangen, woraufhin sie ihn entmannte und umbringen wollte. Er jedoch starb nicht sondern wurde stand von den Toten auf und verwandelte sich in eine Pinie, er gilt als Gott der Pflanzen und der Fruchtbarkeit. Daher - wird er in Augsburg verehrt, d. h. die Stadt soll fruchtbar sein. Selbst im Dom steht ein solches Zeichen.
Simone sagt uns auch warum das Symbol eines Fisches in Augsburg wichtig ist. Erzbischof Ulrich, dem auch eine große Kirche gewidmet ist, brach die Fastenzeit und aß Fleisch. Als man ihn deshalb anklagen wollte, verwandelte er das Fleisch in Fisch. Er war auch der erste, der Menschen heilig gesprochen hat - er hat es dann in Rom eingeführt.
2.5 “Gebratene Wachteln” Jesus ordnet Pause an
Es ist 14 Uhr wir machen uns auf die Suche nach einem Restaurant - das ist um diese Uhrzeit natürlich nicht einfach. Aber Jesus sorgt für uns, wir finden ein Restaurant mit “Happy hour” wir essen gut und günstig.
Beim Essen stellen wir fest, dass Jesus besser auf uns aufpasst, als wir es tun würden - “wir hätten wirklich alle Stationen zuerst “fertig gemacht”, aber Jesus hat da andere Ideen. Wir beschließen weiterhin, dass wir für heute fertig sind.
2.6 Der Rest des Tages
Kaum hatten wir unseren “geistlichen” Auftrag für diesen Tag erledigt - zog leicht schlechte Stimmung auf, da ich noch immer gerne in die Augsburger Puppenkiste wollte. Aber ein Traum hatte mich gewarnt, nicht zu sehr darauf zu pochen. Daran hatte ich mich gehalten solange wir “geistlich” beschäftigt waren. Nun aber war ja Zeit - aber zunächst steuerten wir auf den Weihnachtsmarkt zu - mir wird klar, dass wir beides nicht schaffen können und kann meine Enttäuschung schlecht bewältigen - ich hatte doch alles richtig gemacht und normalerweise sorgt Jesus dafür, dass “alles zum Besten” ist. Im tiefsten bin ich wahrscheinlich in dieser Richtung enttäuscht - aber auch in diesem Punkt habe ich Jesus mal wieder falsch eingeschätzt.
Der Weihnachtsmarkt ist so überfüllt, dass es uns schnell leid wird und wir stellen fest, dass es so weit bis zur Puppenkiste nicht ist. Wir gehen also hin und Werner und ich besichtigen das Museum und wir sind begeistert. Markus und Danny warten so lange geduldig. An der Kasse ist eine Frau, die meinen Ichthys im Portmonee sieht und uns ”gesegnete Weihnachten” wünscht und dies betont auf das gesegnet.
So langsam treten wir den Heimweg (nach einem erneuten Abstecher über den Weihnachtsmarkt und Genuss von Schinken, Crepes und Eierpunsch) an. Wir sind fix und fertig und froh, als wir auf unseren Betten sitzen. Markus hat noch ein unangenehmes Erlebnis - er verläuft sich im Haus und braucht eine ¾ Stunde bis er wieder bei uns ist. Wir sind müde und machen nichts mehr - auch wenn meine Idee, noch mal alle Bilder durchzugehen uns vielleicht am nächsten Tag Zeit gespart hätte. Aber sie geht in der allgemeinen müden Stimmung unter.
3. Zweiter Tag - “es gibt nur eine Strasse”
Der zweite Tag steht also unter dem Motto “es gibt nur eine Strasse” - alle offengebliebenen Punkte wollen und sollen wir abarbeiten - alles liegt innerhalb der Stadtmauern. An diesem Tag ist schlechteres Wetter - auch körperlich geht es uns schlechter - Markus meint “Heute geht es zur Sache”!
3.1 Frühstück und Vorbereitung
Wieder genießen wir ausgiebig das Frühstück und treffen uns kurz danach wieder im Meditationsraum. Nach einigen Überlegungen - auch bzgl. eines Traumes, den ich hatte, machen wir auf eine für uns ergreifende Entdeckung:
Jesus hat immer gesagt: “Es gibt nur eine Straße” - diese Strasse ist von Krähen bewacht”. Dann gab es noch einen Vers, den er Werner gesagt hatte, den wir bislang generell gedeutet hatten - war er auch aber er gilt auch sehr detailliert für die Aufgaben dieses Tages. Wir stellen fest, alle Stationen liegen an einer Strasse - nämlich der Kaisermeile und der Vers lautet:
”Geld bei Geld, Macht bei Macht, gebt gut acht - ich werde den Sieg behalten!”
wir sehen, als erstes liegt das Fuggerhaus für Geld bei Geld an der Strasse dann das Rathaus für Macht bei Macht - dann kommt ein Abschnitt, wo wir wahrscheinlich aufpassen müssen und dann kommt der Dom mit ”ich werde den Sieg behalten!” wir sind ergriffen und starten wenig später zur Kaisermeile.
3.2 Geld bei Geld - der Damenhof
Das Wetter ist nicht gut - es regnet und das immer mehr, je mehr wir uns der Altstadt nähern. Aber das hält und nicht auf. Auf dem Weg zum Damenhof wird aber auch unser Hunger immer größer (außer Werner, dem schlecht ist) wir nehmen die Warnung vom Vortag ernst und essen erst einmal - wieder günstig und gut. Ein besonderes Sahnestück ist: unser Restaurant liegt direkt gegenüber des Damenhofes.
Anschließend beten wir für Werner und starten in den Damenhof. Wir sehen uns um - zuerst sind wir enttäuscht und suchen ein wenig, weil nichts so richtig zu unseren Eindrücken passt. Aber beim näheren Hinsehen stellen wir fest: doch hier sind wir richtig. Wir beten auf einer Platte, unter der ich ein ungutes Wesen in einem Bild gesehen hatte. Hier geht es auch um Luther, der im Fuggerhaus nicht widerrufen hat.
Dann beten wir an einem Tor, genau gegenüber, zu dem mich Jesus zurückschickt. “Das Tor zur Welt”. Danny salbt die Stufe zum Tor. Jesus meint wir sollen den rechten Pfosten angucken - für so was ist Markus zuständig. Er betet und schließlich versucht er die Tür zu öffnen - aber Jesus hat es geistlich gemeint. Schon während wir dort beten kommt starker Wind auf. Als Markus die Tür öffnete schien schlagartig die Sonne in den Hof. Werner und ich sehen Engel am Brunnen im Frauenhof sitzen, die im Wasser planschen.
3.3 Macht bei Macht - das Rathaus
Wir gehen weiter zum Rathaus. Dort gelangen wir recht schnell in den “Goldenen Saal”. Danny und mir wird Übel, aber das vergeht schnell. Ein alter Mann erklärt uns den Saal viele Götter, und Herrscher sind hier dargestellt und die Tugenden, die man der Stadt wünscht. Außerdem gibt es eine Ausstellung über die - Partnerstädte und deren Geschenke an die Stadt - viele davon sind Götterstaturen.
Werner betet das Gebet, was Jesus ihm schon zu Hause gesagt hat. Die Herrscher an den Wänden symbolisieren den Satz: Zeit um Zeit um Zeit um Zeit... den ich mal gehört hatte. Markus betet auch - allerdings legt er sich dazu an drei Stellen des Raumes auf den Boden - das sieht etwas seltsam aus - scheint aber effektiv zu sein, denn danach können wir gehen.
Ich finde eine weiße Feder und erinnere mich an Hildegard von Bingen, die gesagt hat, dass es dem König gefiel die Feder zu berühren. Ich hebe sie auf und nehme sie mit - keiner kann sich erinnern, dass sie zuvor dort gelegen hat. Auf dem Weg nach unten finde ich ein Zettelchen, das wohl von einer Packung Dinkelplätzchen abgefallen ist - es ist eine Kurzbeschreibung von Hildegard von Bingen. Also noch mal ein Hinweis den Spruch ernst zu nehmen und dass Gott mich auch als eine solche Feder betrachtet - die er auserwählt und aussondert - weil es ihm einfach gefällt.
3.4 Gebt gut acht - der Haupteingang
Natürlich sind wir auf dem nächsten Wegstück besonders aufmerksam. Aber es passiert uns nichts - so wie ich fast erwartet habe. Aber als wir kurz vor dem Dom sind, entschließen wir uns relativ spontan über die Strasse zu gehen. Markus springt sehr schnell auf die Fahrbahn, so dass ich mich erschrecke, im selben Moment meine ich, dass Jesus sagt: “Falsche Seite” wir sind wieder auf dem Weg zum Seiteneingang -“ aber ich nehme die Warnung nicht so sehr ernst und wir gehen zum Seiteneingang rein und stehen sofort vor der Säule. Aber wir sind uns uneinig, wo wir mit dem Beten beginnen sollen.
Wir beten und fragen Jesus - ich bin darüber etwas verstimmt, ich finde es übergeistlich. Aber es war wohl gut, denn nach dem Gebet fällt mir der Ausspruch ”falsche Seite” wieder ein. Ich frage wo wir hingegangen wären, wenn wir zum Haupteingang reingekommen wären - das ist allen klar: zur Himmelskönigin. Also gehen wir von außen um den Dom (um nicht durch das Schlachtfeld zu laufen) zum Haupteingang rein.
3.5 ich werde den Sieg behalten - der Dom
Wir beten im Dom, nachdem wir ihn von der anderen Seite aus betreten an drei Stellen:
3.5.1 die Himmelskönigin
Wir beten im Raum der Himmelskönigin und Markus singt: “Bahnt einen Weg unserem Gott”. Ich sehe einen kleinen Steingnom, dem Augen und Zunge aus dem Kopf hängen - sich die Ohren zuhaltend läuft er raus. Werner nimmt einen kleinen Engel wahr, der an seiner Jacke zupft - er drängt ihn wieder zu gehen.
Draußen stehen andere Engel und warten - es sind keine Kämpfer, deshalb haben sie den Raum nicht betreten - es sind Musikerengel. Sie langweilen sich etwas - die kleinen spielen am Geländer.
3.5.2 das Kellergewölbe
Wir gehen zügig in den Keller - hier ist wohl der Älteste Teil des Doms. Werner liest einen Psalm. Wir zünden Kerzen an und stellen sie ein eine Ecke, die Danny und ich als besonders negativ empfinden - aber schon während Werner liest wird es in der Ecke heller. Die Kerzen sind nur noch ein Symbol dafür.
3.5.3 die Säule
Wir verlassen den Keller und umringen die Säule - wir beten. Markus nimmt einen Gnom wahr, der sich verzweifelt um die Pinienzapfen klammert - wahrscheinlich ist es der, den auch ich gesehen hatte und er ist zu der Säule geflohen, weil diese unchristlich ist. Ich nehme einen Drachen wahr, der über der Kaisermeile fliegt und auf ihm sitzt ein Mensch - er fliegt in Richtung Stadtausgang. Ich salbe die Säule mit Öl - dann sind wir fertig.
3.6 Rückfahrt und Auswertung
Auf der Rückfahrt versuchen wir schon eine kleine Auswertung. Wichtig ist uns - Zeiteinteilung beachten - alles hat seine Zeit; beten, essen, schlafen, lachen usw. - Jeder hat eine Aufgabe - ein Spezialgebiet - Jeder muss jeden ernst und wichtig nehmen - mit allen Eigenheiten - Wir müssen uns bewusst sein, Gott hat uns erwählt diese Aufgaben zu machen - wir sind nicht zu klein - wir sind die, die er ausgesucht hat.
23.12.03 Kathrin
Kontakt: kathrin@i-am-home.de
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Dannys Bericht
Augsburg - Bericht 19.- 21.Dezember 2003
Zuvor.... kurzer Überblick...
Im Juni zeigte Gott eine mit Salz beladene Kutsche, der bei einem Überfall ihr kostbares Gut geraubt wird.
Nach langem Überlegen und weiteren Bildern und Eindrücken (die größte Bestätigung für mich war, dass wir den Dom, den Kathrin in einem Eindruck sah, bevor wir wussten in welchen Ort wir sollten, in einem Augsburgprospekt fanden, ebenso wie den Fünf- Gratturm den Markus in einem Eindruck sah und den wir nacher auf einer HP entdeckten) kamen wir im November darauf, dass Gott uns nach Augsburg schickt.
Er möchte als König in die Stadt einkehren (wurde deutlich durch verschiedene Verse die er sagte), in der kirchengeschichtlich soviel passiert ist, die sich jetzt aber mehr und mehr für Religionen und geistliche Enflüssen aus vielen Kulturen öffnet. Falschverstandene Weltoffenheit im Sinne von Vermischung. Das Salz ist geraubt worden.
Immer noch weht dort der Geist von Geld, Macht und Stolz (was vor allem die Fuggerfamilie deutlich werden ließ) und verdrängt vieles das auch in dieser Stadt stattgefunden hat: Z. B. Luther hat seine Thesen nicht widerrufen, Augsburger Bekenntnis (Melanchton), Augsburger Religionsfriede, ...
Anfechtungen
Nachdem wir ernsthafter begannen uns auf die Fahrt nach Augsburg vorzubereiten und auch für ''I AM'' einiges entdeckten, begann eine etwas turbulente Zeit für uns.
Autounfall von Kathrin
Familiäre Turbulenzen bei Danny und Markus (Katze muss eingeschläfert werden / Erkrankungen / unerklärbare Schmerzen in den Gelenken bei Danny / ...)
Erkrankung bei Werner
Erster Tag:
Anreise und Unterkunft - Gott versorgt uns
Nach einer anstrengenden Anfahrt mit mehreren Stunden Stau kamen wir um 21.30 Uhr müde im Benediktinerkloster an, in dem wir von Pater O. schon sehnsüchtig erwartet wurden.
Wir wurden trotz der fortgeschrittenen Zeit sehr herzlich empfangen.
Unsere Zimmer waren groß und gemütlich eingerichtet und im Haus standen uns Kapelle, Kirche und Meditationsraum zur Nutzung offen.
Auf der Heimfahrt am Sonntag haben wir darüber ein Bild begriffen, dass Gott im Vorfeld gezeigt hatte, das wir aber bis dato nicht verstanden hatten: Eine Wachtel. Gott versorgt uns mit ALLEM was wir brauchen, er sorgt für Unterkunft, Essen und auch die nötigen Erholungspausen.
Zweiter Tag:
Vorbereitung
Nach einem guten Frühstück finden wir nach kurzer Suche im riesigen Haus den Meditationsraum, in dem wir ungestört beten und den Tag planen können. Wichtig ist uns Lobpreis und Kathrin liest den ‘‘Gesang der drei Männer im Feuerofen'' aus Stücke zu Daniel.
Zum Anwenden der Erkenntnisse braucht es viel Weisheit (Resultat einiger Überlegungen während Markus Gebet)
Jesus will erstmal symbolisch IN die Stadt hineinkommen (Lied aus den Vorbereitungen zu hause: ‘‘ Wedele, wedele‘‘)
-Zwei Säulen, die verbunden waren, stürzten ein
Wir sind uns nicht ganz im Klaren an welchen Orten wir an diesem Tag beten werden (Reihenfolge) sind uns aber einig erstmal zum Wachturm und zur Stadtmauer zu gehen (Bezug zum Eindruck dass Jesus sagte, er wolle erstmal IN die Stadt hinein.
Fünf- Gratturm (ehemaliger Wachturm an der alten Stadtmauer)
Zuerst begeben wir uns zum Fünfgratturm, den Markus in einem Gebetseindruck während der Vorbereitung sah.
Zuerst sind wir etwas unentschlossen und wissen nicht so recht was wir tun sollen. Markus beginnt schon mal und betet an einer Seite des Turmes. Dann aber erinnern wir uns an einen Eindruck aus der Vorbereitung (Einheit / Einer ist der Hauptakteur bei jeder Aktion, aber wir sollen in Einheit gehen), danach geht jeder an eine Ecke des Turmes / 4 Himmelsrichtungen / 4 Winde ( Gebetseindruck in der Vorbereitungszeit) und liest den Psalm 115. Ich bete noch einmal an meiner ‘'Ecke'' für die Stadt und segne sie. Wir haben alle das Gefühl an dieser Stelle fertig zu sein und weitergehen zu können.
Ich merke immer wieder wie gerne ich die Auswirkungen des Gebetes sehen wuüde, aber ich muss lernen dass ich Gott nur bitten kann, und ER handeln wird, auch wenn ich nichts sehe.
Stadtmauer / Jakobertor
Nun gehen wir einen Weg entlang, der uns an einen weiteren Teil der ursprünglichen Stadtmauer und das Jakobertor führt.
Morgends hatten wir den Eindruck sofort am Tor zu beten, aber scheinbar ist erstmal etwas anderes dran. Wir sollen ein Stückchen an der Stadtmauer zurückgehen bis zu einem kleinen Haus, wo Kathrin Psalm 24 vorliest. (Irgendwie fehlt mir auch dort jede Wahrnehmung und ich bin erstaunt wie ‘‘unbeschwert‘‘ alles ist wie bei einem Sonntagsspaziergang). Danach gehen wir wieder zum Tor und ‘‘öffnen‘‘ es für Jesus. ER will einziehen und nichts darf ihm den Einzug verwehren.
‘‘Stadtrundgang‘‘
Wir gehen weiter und sind irgendwie etwas planlos. Mir geht der Satz : ‘‘Krähen wachen über der Straße‘‘ (aus der Vorbereitung) nicht aus dem Kopf ...
Wir überlegen was Jesus mit diesem Satz meint, was wir beachten müssen, was wir als nächstes tun sollen, aber so ganz klar wird uns das erstmal alles nicht. Wir wollen alle unsere ‘‘ Stationen‘‘ schnell abarbeiten, da wir in Florenz Zeit verloren haben durch manches was am Rande lag (schöne Geschäfte, Flohmarkt ...) und gehen weiter zum Dom.
Im Dom angekommen stürzen viele Eindrücke auf mich ein. Ich mag den Geruch nicht, bin müde, habe Hunger ... und es ist so viel zu sehen ... während ich versuche herauszufinden was genau wir hier tun sollen, werde ich immer planloser und ich fühle mich wie vernebelt. Ich sehe zwar alles, aber kann nichts mehr richtig wahrnehmen, geschweige denn einordnen.
Die ganze Zeit habe ich das Gefühl dass wir zu früh hier sind und erst am nächsten Tag hier sein sollten. Irgend etwas muss vorher noch geschehen ... aber was? Und, hm die anderen scheinen sich ja nicht so zu fühlen, also bin ich ruhig und schaue mich weiter um ... aber ich merke dass mir völlig die Kraft und Autorität fehlt hier jetzt etwas auszurichten.
Nach ca. einer ¾ Stunde stellen wir fest, dass Kahtrin ähnliche Empfindungen über den Zeitpunkt unserer Aktion hat und wir beschließen alle gemeinsam Pause zu machen und etwas zu essen (nach einer kleinen Anregung von Jesus).
Vorher zeigt Werner uns noch das Seitenschiff im Dom, dass Maria (als Himmelskönigin) geweiht ist - wir bemerken, dass wir eine recht genaue Angabe über diesen Ort in unserer Vorbereitungsmappe haben ... das ärgert mich ein wenig. Wir hätten nur direkt in die Mappe zu schauen brauchen. Aber das bestätigt auch mein Gefühl das wir zu diesem Zeitpunkt wie blind im Dom herumlaufen.
Wir machen uns erstmal auf die Suche nach einem guten Mittagessen und einem warmen Ort. Wieder gehört das Bild von der Wachtel und dem Sombrero hierher, denn obwohl wir schon früher ausruhen sollten, finden wir recht schnell (trotz der Mittagspause vieler Restaurants) eine Pizzeria mit Happy-Hour.
Vor dem Dom werden Fragmente aus römischer Zeit ausgestellt. Wir entdecken hier auch die Pinienzapfe, die sich im Stadtwappen, sowie in ganz Augsburg (sogar auf der Siegessäule im Dom) wiederfindet und auf die die Stadt irgendwie stolz zu sein scheint.
Die Pinienzapfe ist Symbol für Attis und Kybele. Attis ist laut der Sage, nachdem er von seiner Frau entmannt und ermordet worden ist, unter einer Pinie auferstanden und gilt seither als Gott der Fruchtbarkeit und der Pflanzen. Ich bin sehr ärgerlich ... wird doch durch das Symbol in der ganzen Stadt eine römische Gottheit verehrt!
Attis als ‘‘König‘‘ über Augsburg :o(
Während unserer Pause stellen wir fest, dass unser Auftrag für diesen Tag erledigt ist.
Zwei Säulen die verbunden waren sind gefallen (siehe Vorbereitung) – der Turm und die Stadtmauer mit dem Jakobertor.
Nach ein paar Unternehmungen in der Stadt, Weihnachtsmarkt und Augsburger Puppenkistenmuseum finden wir uns wieder im Kloster ein, wo wir dann auch bald erschöpft in unseren Betten liegen.
Dritter Tag:
Vorbereitung
Wir beschließen noch einmal alle Bilder die wir für den Augsburgeinsatz hatten durchzugehen. Dabei wird uns die Bedeutung eines Satzes von Jesus bewusst :
Geld bei Geld, Macht bei Macht, gebt gut acht – ich werde den Sieg behalten.
Geld (Fuggerhaus)
Macht (Rathaus)
Gebt gut acht (wir dachten an die Krähen, die über der Straße wachen / weiter kann der Satz aber auch bedeuten: schaut, ich werde den Sieg behalten!)
Geld und Macht vereinen sich im Dom.
Wir stellen fest dass diese drei Stationen an EINER Straße liegen – der Kaisermeile. Jesus sagte während der Vorbereitung zu hause: Es gibt nur eine Straße / Krähen wachen über der Straße.
Geld – Fuggerhaus mit Damenhof
Als wir losgehen regnet es und wir werden immer nasser. Wir beschließen unbeirrt weiterzugehen. Uns ist bewusst, dass der ‘‘Kampf‘‘ an diesem Tag wahrscheinlich nicht so leicht und sonnig ausfallen wird wie zuvor.
Bevor wir in den Damenhof gehen, essen wir zu Mittag (wir sind ja lernfähig *g*) und beten für Werner dessen Magenprobleme nicht besser werden.
Nach dem Essen überqueren wir nur noch die Strasse und sind schon beim Damenhof, aber irgendwie passt dort alles zuerst nicht so richtig zu den Gebetseindrücken Trotzdem merken wir nach einiger Zeit, dass wir hier am richtigen Ort sind. Wir beten gemeinsam an einer Steinplatte, die Kathrin morgens bei der Vorbereitung gesehen hatte / betreffend Luther’s Weigerung zu widerrufen.
Ich bin immer noch auf der Suche nach der Stufe die ich salben soll (das habe ich im Vorfeld geträumt) und bin ein wenig unzufrieden, weil ich mir nicht sicher bin, ob es die Stufe an einem großen Tor im Damenhof ist. Wieder fühle ich mich ähnlich gefangen und verwirrt wie im Dom am Tag zuvor. Ich bemerke dass Werner die ganze Zeit hinter mir hergeht und betet - er hält mir den Rücken frei. Nach einiger Zeit merke ich dass es mir besser geht und ich wieder klarer sehen kann.
Kathrin und ich gehen zu dem großen Tor und als wir dort beten, wird es mir ganz wichtig diese Stufe zu salben. Beim beten wird mir klar was von diesem Hof ausgegangen sein mag. Die ’’sanfte Macht’’ der Frauen hat sich hier Meinung gebildet und ihre Intrigen ausgeführt. Erst während ich bete ist mir sehr klar, dass ich die richtige Stufe gefunden habe.
Nachdem Jesus auf den rechten Türpfosten aufmerksam gemacht hat, nimmt Markus sich fachmännisch dieser Sache an ;o) Jesus sagt ihm er solle die Türe öffnen, aber irgendwie lässt sich da rein technisch nichts machen – das Tor ist abgeschlossen. Als Markus die Türe symbolisch öffnet, scheint schlagartig die Sonne in den vorher verregneten Hof.
Macht – Rathaus und goldener Saal
Unsere nächste Station ist das Rathaus. Dort begeben wir uns vor allem in den Goldenen Saal. Uns wird eine Führung angeboten und wir bekommen, Erklärungen zu den vielen Gemälden die neben vergoldetem Stuck den Saal schmücken. Sie stellen Gottheiten und vergangene Herrscher der Stadt dar, sowie alle Tugenden die für die Stadt gewünscht werden. Im Nebenraum befindet sich eine Ausstellung über die vielen Partnerstädte Augsburgs. Als Gastgeschenke der verschiedenen Länder sind auch einige Götterstatuen zu sehen.
Werner betet für die Stadt und die Regierenden im Rathaus.
Markus betet auch und legt sich dazu auf den Boden des goldenen Saals. (sehr zur Belustigung der Besucher ... öhm ...)
Gebt gut acht – der Weg zum und in den Dom
Auf dem Weg zum Dom fällt mir wieder ein was ich morgends während der Vorbereitung gesehen habe: Engel kamen zu den Krähenwächtern über der Straße und verbanden ihnen die Augen.
Acht haben müssen wir allerdings trotzdem, das merken wir, als wir durch einen Nebeneingang den Dom betreten und uns plötzlich der weitere Ablauf des betens im Dom völlig unklar wird. Wir gehen wieder hinaus und betreten den Dom durch den Haupteingang. Schießlich ist es das Haus unseres Vaters und wir brauchen nicht den Nebeneingang zu benutzen.
Ich werde den Sieg behalten – der Dom
Als wir den Dom betreten ist allen klar, dass wir zuerst zum Seitenschiff der Himmelskönigin gehen. Wir beten dort gegen die verdrehte und übersteigerte Bedeutung Marias, danken Gott für das was er durch sie getan hat und erheben im Gebet Jesus an ihrer Stelle.
Danach gehen wir in das Kellergewölbe. Das war für mich irgendwie der wichtigste Platz im Dom. Trotzdem fühle ich mich an verschiedenen Stellen sehr unwohl, es ist geistlich dunkel dort. Vor allem in einer Ecke oder einem früheren Durchgang. Dort liest Werner laut einen Psalm und wir beten und singen dort. Die Dunkelheit nimmt ab.
Symbolisch stellen wir danach ein Kreuz aus Teelichtern in die Ecke, auch um den Weg für das Dunkel dort zu verschließen.
Als nächsten und letzten Punkt im Dom gehen wir zur Säule, die der Bewahrung und Hilfe durch Gott während des Krieges gewidmet ist. Allerdings ist auch auf ihr wieder eine riesige Pinienzapfe angebracht und wir empfinden sie als sehr negativ.
Wir stellen uns um die Säule und proklamieren Jesu Auferstehung und seinen Sieg.
Kathrin nimmt einen Drachen wahr, auf dem ein Mensch o. ä. sitzt. Er fliegt in Richtung Stadtausgang. Kathrin salbt die Säule mit Öl.
Jetzt machen wir uns schnell auf den Heimweg, sind doch Regen und Schnee angesagt. Trotz stellenweisem Schneetreiben kommen wir gut voran und sind gegen 22:00 Uhr wieder zu hause.
Wichtig geworden ist mir :
Gerade im geistlichen Kampf dürfen wir uns nicht vernachlässigen, um brauchbar zu bleiben.
Bei jedem von uns wird ein spezielles Gebiet immer sichtbarer. Mir ist es wichtig den dunklen Mächten zu gebieten, aber irgendwie bin ich wenn wir gemeinsam beten da noch etwas befangen ...
Ausserdem ist es mir wichtig in der unsichtbaren Welt etwas ‘’dazulassen’’ , Orte zu salben usw.
Die Einheit ist sehr wichtig und wir müssen uns gegenseitig sowohl achten, als auch aufeinander achten.
Ich persönlich sollte es schneller mitteilen, wenn ich eine Veränderung der Athmosphäre bemerke, sowohl zwischen uns, als auch an den entsprechenden Orten. Bisher habe ich immer gedacht, die Anderen würden das genauso spüren, ich bräuchte das nicht mitteilen.
Danny
Kontakt: danny@i-am-home.de
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Bericht von Markus
Augsburgeinsatz 2003
Durch mancherlei Eindrücke, Bilder und Visionen hatte Gott uns einen weiteren Auftrag mit I AM gezeigt: Gebetseinsatz in der Stadt Augsburg.
Augsburg die Stadt, in der Luther seine Thesen widerlegen sollte er aber laut Überlieferung mit dem Satz antwortete: “Hier bin ich und ich kann nicht anders“.
Der Stadt, in der der Religionsfriede vereinbart wurde. Der Stadt, welche geprägt wurde vom Reichtum einiger Kaufleute insbesondere jedoch der Fugger welche die reichsten der Welt waren. Der Stadt, welche mit Stolz an den Glanz und die Macht ihres goldenen Augsburg in der Renaissance erinnert und sich im heutigen Jahrhundert in ein solches Licht zurück rücken möchte durch Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2010, Auszeichnung im europäischen Wettbewerb „Entente Florale“, Hervorhebung seiner teilweise großen Prachtbauten der Renaissance, etc.
In wiefern Gott uns versorgte wurde klar, als wir in einem Benediktinerkloster unterkamen, welches wunderschöne Zimmer hatte. Es war zentral gelegen und somit konnten wir zu Fuß alle Orte erreichen, welche Gott uns für den Auftrag gezeigt hatte. Auch der verantwortliche Pater „O.“ hieß uns herzlich willkommen .Die Betten wurden auch bald nach Ankunft ausprobiert, denn es war bereits spät, nach dem wir drei Stunden im Stau gestanden hatten, und Sorge hatten überhaupt noch hineingelassen zu werden.
Am nächsten Morgen trafen wir uns nach dem Frühstück in einem Meditationsraum zum Gebet. Wir fragen Gott nach der Reihenfolge und weiteren Details. Des weiteren bitten wir Gott um Bewahrung vor Angriffen (Einheit; Streit; Krankheit). Bevor wir loszogen fragten wir Pater O. noch nach Details zu den bestimmten Zielen, welches jedoch bis auf einzelne Punkte für uns nichts Neues hervorbrachte.
Fünffingerturm
Unser Weg begann außen um die alte Stadtmauer herum hin zum Fünffingerturm. Diesen hatte ich mal während eines Gebetsabend als Eindruck gesehen. Danny fand ihn anschließend im Internet als Bild. Er ist Teil der Stadtmauer Augsburgs.
Dort angekommen kam ich mir ein wenig hilflos vor, da wir alle das Gefühl hatten ich hätte hier meinen Einsatz. Die Stimmung veränderte sich und die Einheit lies zu wünschen übrig als ich allein einfach begann Psalm 125 vorzulesen und zu beten. Doch wir besannen uns auf Einheit die Gott wichtig war, und lasen dann an allen vier Ecken Psalm 115. Anschließend hatten wir alle den Eindruck es sei OK und gingen weiter entlang der
Stadtmauer Richtung Jakobinertor
Am Jakobinertor einem alten Stadttor angekommen, leitete der heilige Geist Kathrin zu einer Hausecke welche in Verbindung mit dem Jakobinertor steht. Sie hatte diese Formation (Tor; Mauer; Haus) bereits vorher als Eindruck gesehen. Wir folgten Ihr und an der Ecke des Hauses angekommen las Kathrin Psalm 24 vor. Danach gingen wir ans Tor und beteten dort gemeinsam, dass das Tor weit geöffnet werden solle, damit Jesus einziehen kann.
Der weitere Weg führte uns nun stadteinwärts Richtung Dom und Rathaus. Dort wurde die Sache etwas schwieriger, da wir uns nicht einig waren zu welcher Stelle wir nun als nächstes gehen sollten. Auch drohte die Stimmung unter einander wieder zu kippen. Nach einigem Laufen standen wir letztlich vor dem Dom. Wir gingen durch einen Seiteneingang hinein und suchten nach Stellen, welche wir in Verbindung mit unseren Eindrücken bringen konnten. Wir fanden drei Stellen im Dom, jedoch waren wir unkoordiniert, uneinig und langsam genervt da wir nicht weiter wussten. Auch der Hunger machte sich bemerkbar. Wir rauften uns zusammen und beschlossen zu beten. Uns wurde klar, wir waren zu „früh“.
Wir wollten es besser machen als in Florenz und zügig vorangehen. Gott jedoch hatte einen anderen Plan. Essen gehen war angesagt und wir erkannten nun auch das Detail: Ein Bild welches ich gesehen hatte zeigte eine Nische in der Mauer worin ein Sombrerohut lag. => Siesta; Pause.
Nach einem schönen Essen (günstig und lecker) waren wir dann doch zu der Einstellung gelangt, das es morgen mit den anderen drei Punkten weitergehe. So verbrachten wir den Rest des Tages mit Bummeln auf dem Weihnachtsmarkt und einem Besuch in der Puppenkiste.
Abends wollten wir uns noch eine Weile zusammen setzen und spielen bzw. über den Tag Rückschau halten. Zerschlug sich aber nachdem ich eine Wanderung hinter mir hatte. Ich wollte kurz noch etwas im im Keller des Gästehauses zu trinken holen, brauchte dafür jedoch 45 Minuten denn ich verlief mich im Seitentrackt und kam nicht mehr zurück. (Keinerlei Fluchtmöglichkeiten und die Türe durch welche ich in diesen Internatsbereich gelangt war, besaß nur einseitig eine Klinke. Nachdem ich alle Schalter die ich fand anmachte kam endlich ein Pater und fand mich.
Den nächsten Tag begannen wir wieder mit Gebet und Austausch im Gebetsraum.
Wir baten Gott um Weisheit und Rat bezüglich der Vorgehensweise und es viel uns wie Schuppen von den Augen, Werner hatte einmal den Satz gehört:
„Geld bei Geld ---Macht bei Macht---gebt gut acht ---- ich werde den Sieg behalten!“
Fuggerhaus Rathaus Weg zum Dom Dom
Des weiteren sprach im Vorfeld immer von einer Strasse. Krähen wachen über ihr.
Alle drei letzten Orte lagen an ein und der selben Straße welche sie auch Kaisermeile nannten. Wir dankten Gott für die Erkenntnis und zogen los, trotz Regen. Wir liefen Richtung Fuggerhaus und verständigten uns darauf, erst Mittag zu essen und dann das Fuggerhaus zu betreten. Ein Restaurant, wieder günstig und gut, lag gegenüber und wir stärkten uns.
Es wurde uns klar, das heute der eigentliche geistige Kampf stattfinden würde, denn die ersten Angriffe waren unübersehbar.
Nach dem Essen beteten wir für Werner und zogen los.
Damenhof
Wir suchten im Fuggerhaus den Damenhof und waren zuerst enttäuscht. War hier die Stelle wo, wir beten sollten? Unklarheit machte sich breit. Wir suchten nach Übereinstimmungen mit Eindrücken. Dann sah Danny ein Tier, welches sie bereits als geistiges Bild gesehen hatte. Wir wurden sicherer und langsam erkannten wir unseren Auftrag in diesem Hof. Dieser Ort war „Strategisch“ sehr von Bedeutung.
Gott hatte Danny in einem Traum gesagt, sie solle eine Stufe salben. Ein anderer hatte die Worte: „Stufe zur Welt“ Es war die Stufe vor dem Tor im Damenhof. Danny salbte die Stufe, doch wir merkten, hier waren wir noch nicht fertig. Der heilige Geist führte Kathrin erneut zum Tor und bat sie den rechten Pfosten genauer anzusehen. Sie erkannte nichts an ihm und holte mich, denn sie hatte den Eindruck , ich wäre hier an der richtigen Stelle. Ich betete um Weisheit, denn auch ich fand nichts besondres an dem Tor. Der Heilige Geist sprach daraufhin zu mir, ich solle sie öffnen. Ich rüttelte und suchte sie zu öffnen, jedoch ohne Erfolg. Wieder hörte ich die Stimme: “Öffne die Tür “Ich begriff.
Ich öffnete symbolisch das Tor. Sofort merkte ich, nun sind wir fertig. Ich fragte die anderen, ob sie etwas sähen, und wir stellten fest: Von dem Moment an schien die Sonne in den Damenhof. Das war der beeindruckendste Moment von meiner Sicht aus.
Nun marschierten wir Richtung Rathaus und kauften Eintrittskarten für den goldenen Saal. Oben angekommen bot ein Mann uns kostenlos eine Führung an. Er erzählte warum es den Saal gab, und welche Aussage die vielen Götterbilder und Herrscherabbildungen beinhalteten. Das passte absolut zum Thema Macht bei Macht. Danach stellten wir uns im Kreis auf und beteten. Werner hatte einige Dinge vom Geist Gottes empfangen, wofür er beten sollte.
Auch hier waren wir jedoch noch nicht ganz „fertig“.
Mir wurde klar, die Macht „unter der Decke“ (Götterbilder) musste gebrochen und zerstört werden. Ich legte mich an drei Stellen auf die Erde und betete. Danach gingen wir wieder hinaus in Richtung letzter Station dem Dom
Dom
Auf dem Weg zum Dom haben alle den Wortlaut “gebt gut acht“ im Kopf.
Wir erreichen einen Nebeneingang und gehen hinein. Innen wieder Uneinigkeit welche der drei Stationen im Dom (Himmelskönigin; Gewölbe; Säule) zuerst in Angriff genommen werden sollen. Wir beschliessen zu beten, und merken (eigentlich hatte jeder ein solches Gefühl gehabt) wir haben den verkehrten Eingang gewählt. Wir gehen wieder aus dem Dom und betreten ihn erneut vom Haupteingang aus.
Es war die richtige Vorgehensweise, den geistige Bilder finden sich am Eingang wieder. Auch erklärt sich der Wortlaut “gebt gut acht“ nun. Wir steuern direkt zum Seitenschiff um gegen die Verehrung der Maria als Himmelskönigin zu beten. Des weiteren befindet sich dort ein Bild, wo Maria Jesus in die Arme anderer gibt und sich die Krone aufsetzen lässt. Wir beten gemeinsam und ich habe den Eindruck ein Lied zu singen:
Werner hat anschließend seine wohl beeindruckendste Szene, wo er von einem kleinen Engel am Ärmel gezupft wird um ihn aufzufordern mit zu kommen.
An dieser Stelle sei erwähnt, das Werner und auch Kathrin oftmals während des Einsatzes Engel wahrgenommen haben. Das war gut zu wissen, wir waren nicht allein.
Weiter gingen wir dann ins Kellergewölbe des Domes, wo Werner Psalm 115 vorlas. Danach zündeten wir in einer Mauernische (ehemaliger Durchgang) wo Kathrin und Danny ein sehr unwohles Gefühl hatten Kerzen in Form eines Kreuzes an.
Der letzte Punkt war dann eine Säule, welche kurz vor dem Seitenausgang stand. Hier war geweihtes Wasser drin. Obenauf ein Pinienzapfen, welcher (er kommt auch auf dem Wappen von Augsburg vor) nach dem Kult des Gottes Attis, für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt steht. Wir stellten uns um die Säule und beteten. Ich nahm eine kleine Gestalt wahr, welche sich um den Pinienzapfen der Säule klammerte. Zuletzt salbte Kathrin die Säule mit Öl, und wir verließen den Dom.
Aus meiner Sicht ein voller Erfolg für meinen Gott. Lob und Dank sei ihm.
Markus Dezember 2003
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Warum wir nach Augsburg fuhren:
Gebetseinsatz in Augsburg?
An dieser Stelle möchte ich Stellung zu einigen Fragen nehmen, die viele beschäftigt, wenn sie diesen Text lesen.
Warum gerade Augsburg?
Die Antwort kann nicht genau beantwortet werden. Gott gab uns durch geistige Bilder; Visionen; und Träume den Auftrag nach Augsburg zu fahren und dort an bestimmten Stellen zu beten. Sicher hat er viele Orte, wo Gebet wichtig ist. Jedoch mit jedem hat er einen anderen Plan. Er schickt uns dort hin, wo er mit uns sein Reich neu aufbauen kann, wo wir unsere Gaben einsetzen können, und wo er uns nicht überfordert. Wichtig bleibt festzuhalten: Wir müssen wenn Gott ruft einfach hören und tun was ihm am Herzen liegt.
Betet denn keiner in Augsburg?
Sicherlich hat Augsburg viele Christen, welche auch für Ihre Stadt beten.
Doch wer kennt das von sich selber nicht: Andere merken Dinge, die einem selber nicht auffallen. Es ist auch unser Anliegen, das unser Gebet bewirkt, das Jesus neu durchbrechen kann. Des weiteren sehe ich unseren Einsatz auch als eine Art Unterstützung für unsere Geschwister dort.
Was für Auswirkungen hatte euer Einsatz?
Manche Auswirkungen werden wir nie sehen, da sie in der unsichtbaren Welt stattfinden. Andere Auswirkungen werden wir vielleicht irgend wann einmal erfahren. Andere Auswirkungen, welche wir sahen waren beispielsweise die Sonne die plötzlich schien, nachdem ich, auf Weisung des heiligen Geistes, symbolisch das Tor vom Damenhof öffnete. Werner und Kathrin, welche oftmals einen kleinen Einblick in die unsichtbare Welt haben, sahen Engel. Sie gingen mit uns und verhielten sich entsprechend einiger Situationen.
Das unser Einsatz Satan ein absoluter Dorn im Auge war, merkten wir anhand von Angriffen, welche wir Dank unsres Herrn meist schnell merkten und abwehrten.
Kommen keine Zweifel bei so wenig Feedback?
Nein. Es ist zwar oftmals so, das wir Menschen unseren Erfolg immer am Feedback messen, jedoch im geistigen Handeln ist dies nicht so. Wichtig ist Gottes Ruf hören und gehorsam die anvertraute Aufgabe zu tun. Feedback hierfür haben wir bereits seit wir unser Leben ihm übergaben: Heilsgewissheit. Wichtiger ist der Gehorsam ohne weshalb und warum. Gottes Pläne überblicken wir meist eh nicht. Wir dürfen einfach dankbar sein, in Gottes Plan sein Reich neu aufzubauen dabei zu sein.
Wird dieser Einsatz in Augsburg weitergehen?
Natürlich wissen wir nicht, ob Gott uns nochmals nach Augsburg schickt. Doch ich denke eher nein, da wir nach unseren anderen Einsätzen auch keine Folgeeinsätze hatten. Wir warten einfach, ob und wie er uns nochmals erdenkt in seinem Plan mitwirken zu dürfen. Auf keinen Fall würden wir auf eigene Faust losziehen.
Denn dann bleibt die Demut auf der Strecke, und wir gehen ohne Autorität Gottes.
Dies kann ernste Folgen haben.
Markus
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