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Gott erhört Gebete / 2. Mose 1 + 2
Es geschah zu einer Zeit, nachdem Joseph und alle seine Brüder gestorben waren, da gab es einen neuen König in Ägyptenland ( 2. Mose 1)
Vieles änderte sich. Die Israeliten vermehrten sich in Ägypten und der Pharao bekam Angst vor ihnen. Obwohl schon damals alle wichtigen Ereignisse aufgezeichnet wurden, gedachte der Pharao nicht mehr an den Segen und den guten Dienst, den das Land Ägypten durch Joseph erlangt hatte. Pharao unterdrückte das Volk Israel und die Israeliten schrieen zu Gott um Hilfe (2. Mose 2, 23 – 25)
Gott hatte den Bund mit Abraham, Isaak und Jakob nicht vergessen. Wenn wir die ersten Kapitel des 2. Buch Mose lesen, sehen wir, wie Gott einen Menschen aussondert, um seinen Bund aufrecht zu erhalten. Gott erhört das Flehen und Klagen seines Volkes und schon vorher setzt er Weiche zu deren Errettung (Psalm 10,14; 31,8; 34,19).
Doch bedenken wir, dass diese paar Zeilen in der Bibel mehre Jahre beschreiben. So kann auch heutzutage eine Gebetserhörung prompt – oder erst später in unserem Leben zur Realität werden. Oft sehen wir die Auswirkungen unserer Gebete erst nachlängerer Zeit, obwohl Gott schon viel früher begonnen hat zu handeln.
Werner
Kontakt: werner@i-am-home.de
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Kein Raum ist ohne Gott, gewiss; und doch gefällt es Gott, dem alle Gleichmacherei zutiefst zuwider ist,sich an bestimmten Stellen deutlicher zu manifestieren.(Reinhard Deichgräber)
Heiliger Boden / Gottes Name 2. Mose 3
Als Mose seine Neugier befriedigen will und auf den Berg geht, um nachzusehen, wie es sich mit dem brennenden Dornbusch verhält, hört er eine Stimme, die ihn zurückweist. Er darf den Ort nicht betreten, er soll erst seine Schuhe ausziehen, denn es handelt sich um heiligen Boden, da Gott dort die Erde berührt (2. Mose 3,5).
Gibt es nicht auch heute noch Orte, wo Gott sich naht, heilige Orte, heiliger Boden, wo Gott uns (wenigstens für eine gewisse Zeit) den Zugang verwehrt? Ich persönlich kenne solche Orte, an denen ich mich nicht aufhalten soll, Orte, wo Gott den „Boden“ heiligt, Orte, wo Gott wirkt.
Nachdem Mose sich für das Betreten des heilen Bodens vorbereitet und seine Schuhe ausgesogen hat, bekommt er von Gott den Auftrag, das Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft zu führen. Mose nimmt diesen Auftrag allerdings nur widerwillig an (er fürchtet sich sicherlich vor Pharao), doch Mose erlebt dadurch die Herrlichkeit Gottes. Auch wird ihm Gottes Name offenbart: „Ich bin, der ich bin.“ Welch ein Name!
Ein Name, der keinen Zweifel seiner Existenz zulässt! Kraftvoll und anmutig.
Mose wird in diesem Namen das Volk aus Ägyptenland führen und Gottes Kraft erfahren.
Gott hat uns für den Bau des Gebetsbergs den Namen I AM gegeben.
Auch wir dürfen manche Bereiche noch nicht betreten,
auch wir bekommen von Gott Aufträge,
auch wir sind oftmals zögerlich,
auch wir erfahren Gottes Kraft und Herrlichkeit bei der Ausführung seine Pläne.
Wenn wir uns für diese Aufträge entscheiden, für einen Weg mit Gott, dann werden wir zu History-makern im Reich Gottes. Dann dürfen wir mit Gott Geschichte schreiben.
Ist das zu hoch gegriffen? Ich denke nicht. Erstens ist das alles schon einmal geschehen und zweitens lehrt es uns unsere Erfahrung.
Es ist ein Abenteuer ...
Werner
Kontakt: werner@i-am-home.de
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